It just works – bis du selbst nicht mehr kannst
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00:00:10: Unbezahlte Überstunden.
00:00:12: Der Corelio Podcast.
00:00:14: Die Kreativbranche versaut die besten.
00:00:17: So auch Sebastian und mich.
00:00:19: Als Inhaber der Bitubi-Agentur Corelio sprechen wir mit alten Weggefährten, spannenden Macherinnen und Machern und über all das was für alternde Werbefuzis wie uns interessant ist.
00:00:31: Garniert mir einer Prise Jungbummerhaftigkeit!
00:00:41: Markus ist IT-Profi und in seinem Umfeld ein weltweit anerkanter Profi.
00:00:48: Er ist Gründer & Geschäftsführer der VorIT GameBH und Senior Consultant bei der Freikon.
00:00:54: Markus erzählt uns, wie er es ohne Studium nur mit einer IRK Ausbildung als Senior Consultante zu Microsoft geschafft hat, warum er die Reißleine ziehen musste und worum es erfüllender sein kann um bezahlt Stunden und Tage in Dinge zu investieren für die man brennt als immer nur auf das Geld zu gucken.
00:01:12: Viel Spaß!
00:01:18: Heute machen wir unbezahlte Überstunden nur zu zweit.
00:01:23: Normalerweise sind wir auch zu zweite, aber jetzt haben wir einen Gast.
00:01:25: das heißt wir werden eigentlich zu dritt, aber da wir nicht so dritt sind, sind wir nur zu zweit.
00:01:29: Ist das sinnlogisch?
00:01:31: Ist das nachvollziehbar?
00:01:32: Ja
00:01:32: irgendwie schon, aber sagen mal sind wir schon live oder was?
00:01:36: Ja live machen wir das Ganze nicht, dass es mir zu heikeln.
00:01:39: Ich misstraue mir da selber bei den Dingen die ich eventuell sage, was ich sage... Aber kein
00:01:44: Indie-Record ist schon ne?
00:01:46: Ja ja, ich nehme das auf.
00:01:48: Okay okay und dann suchst du dir einfach so was Beste raus?
00:01:52: Ja in der Regel... Ich und Sebastian haben eigentlich mal darüber geredet dass wir eigentlich nicht mehr schneiden möchten.
00:02:01: Das gelingt nicht!
00:02:03: Das gelingen bis jetzt nicht wirklich.
00:02:08: Ja, wir möchten
00:02:08: nicht mehr so viel schneiden.
00:02:10: Also ich möchte die ganzen Folgen jetzt nachher nicht mehr bearbeiten.
00:02:14: Okay, deswegen gehen ja auch mal so lang, so neunzehn Minuten weil eigentlich...
00:02:18: Das findest du lang?
00:02:20: Naja also mit
00:02:22: einem Zug von Hessen nach Freiburg ist es noch... Wenn ihr mit dem Zug nach Freiberg fährst...
00:02:32: Ja dann kommt das mit zweieinhalb Stunden gut hin weil eine halbe Stunde nochmal aufenthalt in Mannheim.
00:02:40: Aber wieso sollte ich eigentlich mit einem Zug nach Mannheim fahren oder an Freiburg?
00:02:44: Ja, weiß ich nicht.
00:02:45: Vielleicht klären wir das ja noch ein neues Gespräch.
00:02:49: Vielleicht muss man den Leuten die später mal dann diesen Podcast hören und sagen wie du bist.
00:02:57: Und zwar normalerweise ist der Sebastian hierbei.
00:03:00: Der ist jetzt aber verhindert.
00:03:03: Deswegen haben uns jemanden gesucht dessen... und bezahlte Überstunden noch viel mehr Kosten als unsere, nämlich eine überbezahlter IT-Fachkraft.
00:03:13: Und das ist der Markus Hartmann!
00:03:15: Der Markus Hartman... ...der ist ganz viel verschickenes.
00:03:19: Und zwar ist er einerseits Unternehmer und selbstständig mit der VIT GmbH.
00:03:23: was die genau macht, das kannst du gleich besser erklären.
00:03:27: Und er is Informatikkaufmann.
00:03:31: kann man sagen oder was bist Du?
00:03:33: Fachinformatiker
00:03:34: gedehnte IT-Systemelektronika.
00:03:38: Aber so schimpft man, ob es zu fangen nicht mehr.
00:03:40: Mittlerweile nennt man ja die Leute in der IT konsultant oder was in der Art.
00:03:48: Also
00:03:48: Hauptsache aber Englisch?
00:03:49: Auf jeden Fall!
00:03:50: Das klingt wesentlich professioneller und du kannst gleich nochmal zehn, zwanzig Euro mehr die Stürme verlangen.
00:03:56: Ja, zehn,zwanzig euro das wäre gut.
00:04:00: Ja mehrere zehn oder mehrere hundert, ich wollte eigentlich folgendermaßen einleiten.
00:04:04: Ich wollte so'n kleines Rätsel machen aus welcher Branche du kommst und das sind die drei überbezahlten Branchen, die es überhaupt gibt.
00:04:12: also dann bleibt eigentlich nur der Anwalt einen Unternehmensberater oder IT-Konzerten übrig.
00:04:21: Genau sucht ja einen Auster von Zwei habe ich aktuell zu tun, also einmal mit Konsultens und auch mit Anhelden.
00:04:28: Aber dazu können wir vielleicht auch noch kommen.
00:04:33: Vielleicht jetzt mal so was machst du heute?
00:04:36: Und warum bist du zweigleisig unterwegs?
00:04:38: Also das mit der Vor-IT-Geme haben wir geklärt... Was machst du sonst noch?
00:04:44: Ja, genau.
00:04:46: Also erst mal Jörg vielen lieben Dank für die Einladung.
00:04:49: Ich war jetzt in der glücklichen Situation schon zwei Episoden von euch zu hören Fand ich sehr witzig.
00:04:55: Du hast mich darauf hingefragt ob ich mal bereit werde auch ja Eure Gastfreundschaft zu genießen.
00:05:02: das habe ich sehr gerne angenommen.
00:05:03: deswegen sitzen wir heute hier zusammen.
00:05:06: Ja Markus ist der Name wie du schon gesagt hast.
00:05:10: ich glaube wir kennen uns jetzt seit vor fünf zwanzig Jahren sowas
00:05:14: Ja, viel zu lange schon.
00:05:16: Kein Tag gealtert.
00:05:20: Geistig vielleicht.
00:05:23: Ja körperlich, also Alkohol konserviert habe ich mal gehört.
00:05:27: Vielleicht wie auch immer.
00:05:31: Ich bin IT-Konsultant so schimpfe ich mich heute oder IT-Signor-Konzultant Wie gesagt Geschäftsführer mit einem Partner zusammen, mit Jens bei der VAT.
00:05:47: Was gibt es zur VAT zu sagen?
00:05:48: Wir sind ein ganz kleines Systemhaus, darf man schon fast nicht sagen, ein Systemzimmer und wir haben als jeder von uns, von seinem damaligen Arbeitgeber weggegangen ist hatten wir die Herausforderung, dass viele unserer Kunden weiterhin von uns betreut werden wollten.
00:06:14: Und das ging für mich nicht weil ich zum Hersteller gewechselt bin und der Jens, mein Geschäftspartner ist selber zum Endkunden gewechselte.
00:06:26: Daraufhin war eigentlich klar nachdem wir mit beiden unseren neuen Firmen oder Arbeitgebern gesprochen haben, dass wir nebenbei eine eigene kleine Firma, betreiben dürfen und haben dementsprechend die VIT GmbH gegründet.
00:06:46: Das ist jetzt auch mittlerweile schon fünf Jahre her meine ich.
00:06:51: Schau
00:06:52: mal, euch gibt's immer noch ne?
00:06:56: Also das Geld auf den Konto wird immer weniger aber wir dienst du es.
00:07:01: Und ja, es ist eigentlich ganz witzig weil sowohl Jens als auch ich Fünf Kunden, also jeder fünf Kunden.
00:07:09: Also sind wir so mit zehn Kunden gestartet haben die Kunden auch auf die Reise komplett mitgenommen.
00:07:15: das heißt sie wussten dass wir Haupttätig eigentlich fast völlig anders machen also ebenfalls in der IT aber eben nicht für unsere Kunden und ja unsere Kunden eben nach Best Effort betreuen was sich aber herausgestellt hat bei vielen Kunden tatsächlich besser geklappt hat, wie früher bei einem größeren System aus mit Serviceverträgen und so weiter und sofort.
00:07:45: Eigentlich hatten wir uns gesagt, wir machen das so ein bisschen just for fun, weil wir uns eben auch diese Kunden am Herzen liegen.
00:07:51: Und ja da sind jetzt in den letzten Jahren aus diesen insgesamt zehn Kunden vielleicht fünfundzwanzig dreißig Kunden geworden mal mehr Mal weniger zu tun Und aus dem Best-Effort ist es eher zu einer Herzensangelegenheit geworden.
00:08:11: Also du weißt ja, wer man selbstständig ist, wenn man arbeitet selbst und ständig.
00:08:19: Das heißt also nicht unbedingt morgens von acht bis siebzehn Uhr sondern vielleicht auch mal abends, vielleicht dann mal am Wochenende, wenn es die Zeit hergibt oder wenn die Kids im Bett liegen... Oder wenn halt der Kunde uns gerade eben braucht.
00:08:32: und ja, da sind wir sehr flexibel.
00:08:35: Wir stehen eigentlich, man könnte fast sagen, rund um die Uhr für diese Kunden zur Verfügung.
00:08:41: Es klappt sehr gut auch neben uns zum Hauptjob.
00:08:44: Da muss ich mal in der Zwischenfrage stellen weil für viele der Begriff IT.
00:08:50: oder was macht jetzt ein Systemhaus?
00:08:53: Oder ein Systemzimmer?
00:08:55: Was macht jetzt eine Systemhaus?
00:08:59: Da muss man glaube ich unterscheiden zwischen den klassischen System aus was die meisten so kennen.
00:09:04: So Drucker ist kaputt, Maus kaputt.
00:09:06: da kommt dann hier ein Drain und schließt einen neuen Maus an... ...und richtet irgendwie in ein Office III von dem Sechzeh-Account ein.
00:09:15: Das ist ja jetzt nicht das was du unter IT verstehst!
00:09:20: Nee, so Sachen lass ich schon den Jens erledigen?
00:09:22: Ja.
00:09:24: Also, der ganze interessanten Shit, den darf ich nicht sagen.
00:09:27: So diesen klassischen IT-Urschleim, ja.
00:09:30: Können wir gehen raus Jens?
00:09:32: Du weißt wie es meint.
00:09:34: Nee also mein Part ist... Ich würde sagen so seit zwanzig Jahren habe ich mich spezialisiert und fokussiert auf Lösungen in der Virtualisierungsbranche.
00:09:51: So, einer der Christian Blair ist hier die Firma WM-Ware.
00:09:55: Hat man vielleicht schon mal gehört oder sollte man eigentlich kennen im Data Center Infrastruktur Bereich?
00:10:00: Ja aber wie erklärst du jetzt wenn du jetzt sagst du bist in dieser ganzen Virtualisierungsschiene unterwegs?
00:10:07: ich kann damit anfangen viele andere können auch ausmachen und anfangen.
00:10:10: Wie erklärste das denn jetzt jemanden wer zum ersten Mal davon hört?
00:10:15: Kennst Du noch den Montagsmaler von Schürr?
00:10:18: Ja,
00:10:18: also dann die Mama und der Papa haben das immer so in den Zimmer gemacht.
00:10:22: Und wir durften da nicht reinkommen und manchmal hat doch komische Geräusche gemacht... Das
00:10:27: ist Virtualisierung!
00:10:31: Tatsächlich stellen wir uns einfach mal folgendes vor.
00:10:34: Server weiß jeder was mit anzufangen.
00:10:36: oder sagen wir einfach einen richtig großer, dicker Computer.
00:10:39: Die haben heutzutage wahnsinnig viel Leistung gerade im Business- oder Enterprise-Umfeld.
00:10:47: Und jetzt stellen wir uns vor, dass so ein Server, also eine so Blech Quick-Kiste die irgendwo im Serverraum steht als, sagen wir mal Dataiserver genutzt wird.
00:10:59: Und so ein Dataiserber stellt halt für euch irgendwelche Dateien bereit.
00:11:05: Habt ihr eure Dokumente abgelegt?
00:11:06: Eure Bilder oder Grafiken und was auch immer!
00:11:09: Jetzt ist auf der heutigen Server Hardware.
00:11:13: dieser Server mit dieser Aufgabe sagen wir einfach mal vielleicht zu fünf bis zehn Prozent belastet und neunzig Prozent der Ressourcen jeden Tag.
00:11:23: Also wäre es doch sinnvoll, zu sagen Wir nutzen diese Server Hardware um da drauf nicht klassisch einen Linux oder Microsoft Windows darauf zu betreiben Sondern irgendwie eine Virtualisierung Software wie zum Beispiel wie Ember.
00:11:41: Und dann packen wir auf diese Virtualisierung Schicht ganz viele Virtuelle Server drauf.
00:11:48: Also das heißt einmal unseren virtuellen Pfeilserver, einmal unseren virtuellen Print-Server.
00:11:53: Dann haben wir dann noch vielleicht Ressourcen für ein Datenbankserver, dann haben wir da noch Ressorten für einen Anmeldeserver, für den Telefonieserver und so weiter und sofort.
00:12:02: Und so kann es halt sein je nachdem wie die Hardware ausgestattet ist Dass wir auf einer Blechbüchse Vielleicht zwanzig, vielleicht fünfzig oder mehr virtuelle Systeme, virtuelle Maschinen sogenannte DMs darauf laufen lassen.
00:12:19: Ja da muss man dann vielleicht aber auch zu sagen das ist um mal mit dem Mandalorian zu sprechen dass der Weg also die Fetten machen das so weil es natürlich auch Sinn macht weil du eben nicht für alle bisher sehr flexibel wenn du Ressourcen brauchst dann kannst du das virtuell halt hin zufügen, zu dieser virtuellen Maschine und es ist halt sehr viel flexibler so im Ganzen.
00:12:53: Ganz genau!
00:12:54: Also das ist einmal die Flexibilität.
00:12:56: aber auch in der heutigen Zeit geht es natürlich auch darum nicht nur flexibel zu sein sondern auf ja vierundzwanzig sieben Betriebs zu ermöglichen hoch verfügbar zu sein.
00:13:06: Und jetzt stellen wir uns mal vor Wir haben nicht einen von diesen Servern Sondern zwei oder ganz viele Vielleicht auch räumlich verteilt.
00:13:15: Also einer im Serverraum im Keller, der einen im Serverraum auf dem Dachboden, also im gleichen Zentrum I und II, wo auch immer.
00:13:23: Und wenn wir uns jetzt Gedanken machen müssen dass heute Morgen im Server-Rom I keine Ahnung die Klimaanlage ausgetauscht werden muss, gewartet werden muss Strom wird abgedreht Der Keller steht unter Wasser was auch immer Dann haben wir mit diesen Technologien die Möglichkeit Diese virtuellen Maschinen, die auf den Kisten im Keller laufen.
00:13:46: Im laufenden Betrieb ohne Unterdruck, ohne dass es der Kunde oder der Anwender mitbekommt, virtuell in den anderen Saueraum zu verschieben.
00:14:00: Wie gesagt, ohne Unterdrück und ohne dass irgendjemand was mitbekommen wird.
00:14:03: Und physikalisch ist das natürlich überhaupt nicht möglich normalerweise!
00:14:08: Und das sind eben Möglichkeiten, die uns durch die Virtualisierung zur Verfügung stehen.
00:14:13: Ja jetzt haben wir gelernt dass Virtualisierung ist.
00:14:16: und jetzt gehen wir zurück zum kleinen Markus.
00:14:18: also du hast so Realschulabschluss gemacht?
00:14:21: Ja irgendwann bis ins Jahr neunundneunzig dann war ich dem Beispiel in sechzehn wusste ein zwei Jahre oder vorn noch nicht so ganz was ich machen will weil so diesen Klassischen IT-Beruf gab's irgendwie noch nicht so richtig.
00:14:39: Ich glaub, bis... ...'九zig, sieben, neunzig gab es immer so diese Bürokaufleute für Datentechnik oder was auch immer.
00:14:51: aber das war irgendwie nie so ganz das Richtige.
00:14:54: also ich dachte okay gut dann wirds halt sowas oder ich mache irgendwie doch noch keine Ahnung.
00:15:00: Berufsschule und also keine Ahno Oder wird Feuerwehrmann oder Astronaut, so die Klassiker.
00:15:07: Formel-Einsfahrer hat auch nicht geklappt.
00:15:10: und ja im Jahr eightundneunzig hat dann die IAK die sogenannten neuen IT-Besufe geschaffen.
00:15:17: Da haben wir dann einmal den IT System Kaufmann, den Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder auch Fachrichtungen System Integration und auch den IT-System Intellektroniker Und der ist dann letztendlich bei mir geworden.
00:15:35: Okay, in deiner Lehre hast du das Schwerpunkt misst?
00:15:39: Dann was gemacht?
00:15:41: Kaffee gekauft für mein Ausbilder und ich würde sagen wir haben eine sehr gute Zeit angefangen, wo alles so ein bisschen im Wandel war.
00:15:52: Das heißt, die Ausbildung anzufangen.
00:15:55: Dementsprechend reden wir über... Ja, im Server-Umfeld.
00:16:01: Da gab es noch Novel Umgebung und da hatten die Kunden vielleicht noch einen NT-IV-Server oder vielleicht...
00:16:07: ASFY-Hundert?
00:16:09: Ja, ASFyhundert auch ganz oft natürlich.
00:16:11: Seitdem gibt's heute immer noch.
00:16:14: Und dann hat man ja das war alles ein bisschen komplizierter als es heute ist so nach dem Motto weiter, weiter fertig und das System läuft.
00:16:25: Das war so die Zeit wo wir angefangen haben.
00:16:28: Jetzt haben wir ja aufs Jahr zweitausend hingearbeitet, neuerneunzig angefangen im Herbst und alle die ganze Welt so oh mein Gott wei to K-Bug.
00:16:38: Ja in der Jahr zweitausend dann alle Computer wurden auch so funktionieren.
00:16:43: Weißt was
00:16:44: das Schlimme ist?
00:16:46: Alle Leute die jetzt sehr viel jünger sind als wir und das sind sehr viele erschreckt.
00:16:54: Die haben von hier zu Kewak überhaupt gar keine Ahnung mehr.
00:16:59: Also es ging damals darum, dass aus... also damals in der Ursteinzeit der Informatik war Speicherplatz sehr begehrt und eine Jahreszahl die hat, hat vier Bit und eine Jahreszahl die zwei Zahlen.
00:17:18: Hat nur zwei Bit!
00:17:19: Und deswegen hat man sich in den siebziger-achtziger Jahren wo die Meistersofte dann geschrieben wurde und die Grundsteine für viele Betriebsdämen gelegt wurden wie es so bis heute gibt, hat man dich dann die beiden ersten Ziffern der Jahreszahl gespart und da wussten wir dann als das aufs Jahr zweitausend hinging nicht genau wie die ganze Software reagiert und ob es dann zu vielen abstürzen kommt weil dann vermutet hat, dass die dann wieder einfach bei Null Eins anfangen.
00:17:48: Also Nuhinzehnhundert-Eins und da war schon... also es gab sehr viele Leute, die die Apokalypse haben heran nahen sehen.
00:18:01: So passiert das letztens überhaupt gar nichts muss man sagen!
00:18:05: Das war ja das Witzige.
00:18:06: also wir sind ich würde sagen Also wirklich für eine Ausbildung.
00:18:10: ja super, weil ich war an jedem Tag irgendwie mit einem Kollegen der mich immer abgeholt hat.
00:18:17: Ich meine, mit sechszehn war ich noch nicht großmobil und die Fahrt zur Firma war halt Bus, dann Umsteigen, Straßenbahn
00:18:24: usw.,
00:18:25: also irgendwie nur dreiviertel Stunden unterwegs gewesen bis es mal im Betrieb war.
00:18:29: Und von daraus ging's dann weiter zu allen möglichen Kunden und damals schon quer durch Deutschland.
00:18:36: Räumlich sitzt sich irgendwo in der Ecke Darmstadt Mitte Deutschland, sagen wir mal.
00:18:41: Bei Frankfurt die Ecke und wir sind morgens...
00:18:45: Und so ist auch nur für Hessen die Mitte Deutschlands?
00:18:47: Ja
00:18:47: genau, nur für die Hessen!
00:18:51: Wir waren den ganzen Tag draußen bei Kunde A, bei Kunden B, bei großen Kunden, bei kleinen Kunden und haben Systeme aktualisiert, Bios aktualiziert, irgendwelche Treiber aktualisiert alles in Richtung Y-to-K.
00:19:08: Irgendwann war es dann soweit, ein dreißigster Zwölfster.
00:19:12: Man könnte sagen wir hatten so'n bisschen Bereitschaft.
00:19:15: Die Handy ist die wir damals hatten ... Ich weiß gar nicht.
00:19:20: Das soll ich dir jetzt glauben dass du als Du-Wasser-Sebzehn-Achzehn?
00:19:25: Ich war da in dem Ansprechungssebzehnten ja
00:19:29: Dass du mit siebzehn Jahren pflichtbewusst am eindristen zwölften abends nicht feiern gegangen bist.
00:19:35: Das habe ich nicht gesagt!
00:19:37: Ah, okay...
00:19:39: Ja und Teil Bereitschaft.
00:19:41: D.h.,
00:19:43: man war angespannt in dieser Branche.
00:19:47: Ich war feiern mit Freunden, mit der Tricke und bis zwölf Uhr abends ein Bier getrunken.
00:19:55: Also ich wäre startklar gewesen für den Super-Gau.
00:19:59: Wenn dann die ganze Welt explodiert wäre, wäre es auch egal gewesen.
00:20:02: Aber du hättest das doch dann alles gefixt?
00:20:05: Ich hätte die Welt gerettet.
00:20:06: Es war Null Uhr, es waren Null-Uhr, Null Eins und wir haben geschaut und dann festgestellt, es läuft irgendwie noch alles und dann hieß alles klar hoch die Tassen.
00:20:18: Warst du da auch ein bisschen konsterniert?
00:20:26: Bist du so jemand der die Welt gerne brennen sieht?
00:20:30: Also nicht in real life, vielleicht eher beim Gaming dann.
00:20:37: Nein das war einfach nur so okay.
00:20:40: für was haben wir jetzt diesen ganzen Aufwand gemacht?
00:20:42: Ich glaube bis dato war es schon.
00:20:45: also sagen wir mal... Bei Banken, bei irgendwelchen Energiedreibern war das sicherlich der richtige Schritt.
00:20:51: Aber wenn wir jetzt mal auf irgendwelche Büros, irgendwelches Kanzleien das ganze Niederbrechen... Das ist einfach nichts passiert!
00:20:59: Aber wir haben pro Tag jeder acht Stunden Dienstleistung gerobt.
00:21:05: Also so viel Umsatz kann man erstmal gar nicht machen.
00:21:11: Aber man hat auch wirklich viel erlebt.
00:21:15: Ich weiß nicht, wie es heute ist Azubi zu sein.
00:21:17: Ähm... ich hatte eine gute Zeit!
00:21:21: Ich habe viel gelernt, es gab viele Herausforderungen und äh ja ...
00:21:28: Das muss man auch dann sagen du hast sehr viel mit deiner Hände Arbeit gemacht.
00:21:33: also das war jetzt nicht der klassische IT-Bürojob sondern ihr habt tatsächlich auch noch Strecke gezogen, also Kabel Kabel gezogen, Server in Rex geschraubt.
00:21:46: Ich erinnere mich da mal noch an so eine Geschichte das war schon ein paar Jahre danach wo ihr mal irgendwie gefühlt wochenlang bei dieser Scout-Firnzwanzig Bude neues Rechenzentrum aufgebaut habt?
00:22:01: Ja das war viele viele jahre später allerdings gleich bei der Scout tatsächlich nur für die Ja, für einer der großen Migration zuständig.
00:22:15: Wir haben dann eine sehr große WM-Währfarm betreut oder mit dem Kunden betreute und ich habe quasi den Kunden dabei unterstützt.
00:22:23: also wir regnen hier über ich glaube hundert zweihundert Hosts diese dicken fetten Maschinen und da liefen dann insgesamt irgendwie so zweitausend Würfel des Elberdorfes.
00:22:33: Das sind halt von einem Rechenzentrum ins andere umgezogen und irgendwann dann vom Rechencentrum in Richtung Cloud Provider.
00:22:41: Ich meine, das war damals ein AWS.
00:22:44: Amazon
00:22:45: AWS vielleicht
00:22:46: für lauere Zugewandte?
00:22:47: Also einer der großen drei Hyperscaler.
00:22:50: einen anderen den man sicherlich kennt ist Microsoft Azure oder Google Cloud Platform.
00:22:58: Das sind so die zwei ganz großen weltweit betrachtet.
00:23:02: Und ja, gerade die großen Unternehmen beziehen dort natürlich auch gerne Service ist.
00:23:08: Aber das sind viele, viele Jahr-Vitaglösen!
00:23:11: Ah ok, aber kann ja sagen du hast es schon von der PIKA auf gelernt und dazu gehörte sicherlich auch dass der Elektroniker im System Elektronika also nicht nur der IT-System sondern auch der Elektro-Niker?
00:23:26: Ja, also... Und jetzt muss man sagen, also laut IAK, laut meiner abgeschlossenen Prüfung dürfte ich Stromleitungen ziehen anschließen.
00:23:38: Was auch immer.
00:23:39: Jetzt muss man dazu sagen, ich krieg's hin eine Klügel noch zu wechseln und kann tatsächlich auch meine Lampe montieren.
00:23:44: das kriege ich noch hin?
00:23:45: Ich
00:23:45: würde dich bei mir auch nichts mit Strom irgendwie machen.
00:23:50: Aber das Karte ist wenn wir mal diese beiden Berufs Ausbildungen vergleicht, also den Fachinformatikersystem Integration und den IT-Systemelektroniker.
00:24:01: Dann lernen beide Berufe laut IHK eigentlich genau das gleiche.
00:24:09: Nur darf der IT Systemelektoniker eben noch Stromleitung ziehen legen was auch immer.
00:24:15: Es ist halt nur blöd wenn man das weder in der Ausbildung oder in der Berufsschule lernt aber theoretisch dürftig.
00:24:23: Aber das Spannende ist ja jetzt, wo ich die ganze Zeit drauf hinaus will.
00:24:27: Du hast in der Pionierphase der IT kann man schon noch so sagen.
00:24:35: also damals war das Internet noch nicht flächendeckend verfügbar.
00:24:39: Also ich habe zu derzeit noch mit ISDN-Kanalbündelung gesorft.
00:24:43: Ja was?
00:24:43: Und
00:24:43: weiter
00:24:45: haben!
00:24:45: Ja!
00:24:47: Das ist ein fifty car Modem.
00:24:49: Genau!
00:24:50: Mit
00:24:51: jeder noch im Hinterkopf.
00:24:55: Ja.
00:24:55: Boris Becker hat Werbung für AOL gemacht, die damals...
00:24:58: Nicht von drüben!
00:24:59: ... der
00:24:59: zeitweise sogar Marktführer waren in Deutschland.
00:25:02: Das muss man sich gar nicht vorstellen.
00:25:03: Jeder hat im Post, jeder hat einen Briefkasten dieses blöden CDs gehabt oder sogar noch Disketten mit den AOL Einwahl Software.
00:25:12: Durch diesen Hollywood-Liebesfilm-Email ist das sogar mal popkulturell auch in Erscheinung getreten.
00:25:20: Diese E-Mail Benachrichtigungen aus diesem AOL Kleint.
00:25:25: In dieser Zeit hast du halt deinen Handwerk gelernt.
00:25:29: und worauf ich jetzt hinaus will, wie kommt man vom IT System Elektroniker zu einem in seinem Bereich der hundert angesehensten IT Profis weltweit?
00:25:46: Und dazu muss man ja auch sagen Du hast kein Studium gemacht!
00:25:50: Genau.
00:25:51: Du hast eine IHK Ausbildung angeschlossen?
00:25:53: Ich habe eine IHHK-Ausbildung gemacht, ich hab ganz normalen Realschutabschluss gemacht.
00:26:00: und zu den Hunderts dazu sage ich gleich noch was.
00:26:03: da kommen wir noch gleich dazu.
00:26:05: Relativ
00:26:05: wie das nicht ist das Futter und sagen die Leute den Postkratz nicht mehr
00:26:10: zu beiderstellen.
00:26:12: Wie kam es dazu?
00:26:13: also man war dann irgendwann in dem Jahr zwei tausend zwei fertig mit der Ausbildung.
00:26:18: Das Unternehmen, wo ich gelernt habe hat sich tatsächlich, ich sage mal so ein bisschen in Staub aufgelöst weil gab es eine Abspaltung.
00:26:25: Ich komme irgendwie nach zwei Wochen Blockunterricht wieder und hab noch drei Monate Ausbildung vor mir und die Hälfte der Firma war einfach weg.
00:26:35: Und dann waren sie in einer ominösen neuen Firma in Mannheim und da wusste niemand so ganz was ist jetzt?
00:26:43: wie geht's weiter?
00:26:46: Ich wurde dann kurz vor Ende meiner Ausbildung auch von dieser Firma in Mannheim kontaktiert.
00:26:52: Und wurde gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte dort weiterzumachen wo ich ja in Darmstadt aufgehört habe was ich sehr gern getan hab.
00:27:03: und dann ist man fertig und macht erstmal genau dasselbe weiter.
00:27:06: irgendwann kommt es dann so hey wir sind hier Firma XY Keine Ahnung Partner von der Firma, ich sag jetzt mal einfach Beispiele von der Firmadell.
00:27:17: Von der Firma Fujitsu von Microsoft von Wiese alle heißen und wir brauchen für ein Partner Status noch so und so viel zertifizierte Leute Techniker was auch immer.
00:27:31: So und wer als?
00:27:33: ja Ich habe immer nennt denn den kurzem Schroheim oder das Speichwald gezogen Das heißt sich durfte auf die Schulungen gehen.
00:27:41: In den meisten Fällen wollte ich auch dorthin.
00:27:45: In einigen Fällen war es halt eher so, ja gut wenn's halt sein muss und dann mach' ich halt diese Schulung und vielleicht am Ende eine Prüfung.
00:27:53: Meistens ist man da irgendwie... Hast
00:27:54: du diese ganzen ZV-Kart?
00:27:56: Also früher war der Microsoft Certified Professional oft.
00:28:02: Ich weiß gar nicht ob das heute überhaupt noch so populär ist oder ob er auch einen Blumentopf mitgewinnt.
00:28:07: Ja also...
00:28:09: Aber die Tatsache war ja schon, du bist immer relativ bereitwillig gewechselt.
00:28:17: Das heißt, du hast ja schon immer mehrere Jahre dabei so ein Arbeitgeber verbracht.
00:28:24: aber wenn es an der Zeit war und du die Chance erkannt hast, hast du auch immer gewechseld und du warst immer sehr fortbildungswillig.
00:28:31: Ich glaube, das ist doch in der IT gerade im jungen Berufsjahren super wichtig.
00:28:36: Viele Fortbildungen machen und auch mal öfter den Arbeitgeber wechseln?
00:28:40: Also ich würde ganz klar sagen nehmt mit an Ausbildungen oder an Weiterbildung mit was ihr bekommen könnt wer weiß für was es mal gut ist.
00:28:51: Und wenn's am Ende nur ein großer Stapelplätter ist, den ihr in einem Ordner habt oder mittler Malle in irgendeinem PDF vorliegen als Zertifizierung weil Zum Einen, man lernt was.
00:29:02: Man lernt etwas über die Produkte und man lernte einen Haufen Menschen bei diesen ganzen Weiterbildungen kennen.
00:29:09: Meistens sind es Präsenzkurse – auch jetzt nach Corona bevorzuge ich nach wie vor Präzenzkursel weil du einfach das den persönlichen Austausch kannst deinen Business-Netzwerk, dein privates Netzwerker erweitern.
00:29:25: Du lernst... Viele Leute kennen
00:29:29: die Hotel sind gut.
00:29:30: Besen, Hotels ganz klar.
00:29:32: abends muss man natürlich auch was trinken und essen gehen.
00:29:34: Es geht dann meistens irgendwie auf Firmenkosten oder der Organisator lebt ein.
00:29:39: Das
00:29:39: ist der eigentliche Grund?
00:29:40: Ja das ist auch einer der Gründe ganz klar.
00:29:46: Du kommst natürlich auch ein bisschen rum du kommst mit anderen Leuten in Kontakt ja und... Du kannst irgendwas zwanzig mal machen und bist gut da drin und du siehst Irgendwann, wie jemand dasselbe macht wie du.
00:29:57: aber der macht es halt anders weil er schon immer anders gemacht hat und das ist vielleicht gar nicht falsch.
00:30:01: Das kann auch gut sein.
00:30:03: Es ist einfach ein anderer Weg weil auch Du bist irgendwann nach so vielen Jahren hast Du einfach für Dich Dein Schema gefunden Und wenn Du halt auch mal nach links und rechts guckst was Du auch da die Möglichkeit ist Einfach mal einen anderen Pickwinkel zu finden Das kann Auch viel verändern.
00:30:20: Was würdest du so sagen, war nach deiner Ausbildung der erste große Karrieremeinstein?
00:30:30: Also ich würde sagen wenn wir mal sagen in der Ausbildung und die ersten ein zwei Jahre nach der ausbildung war das sehr viel.
00:30:40: Ich sag mal so eine Baseline einfach.
00:30:43: Im Microsoft Server umfällt ein bisschen Fuchs fassen, dann meine ersten Berührung mit Microsoft Exchange also der Mail Service von Microsoft.
00:30:52: Ich hab damals mit ich mein fünf Null angefangen, dann fünf fünf und dann kam schon zweitausend ja?
00:30:58: Und das war tatsächlich auch meinen Abschlussprojekt damals, also in Exchange Migrationen von fünf fünf auf zwei tausende anderen Domäne von NT auf zweitausend.
00:31:07: Ich glaube, heutzutage will sich die IAK darüber wahrscheinlich totlachen.
00:31:10: Damals war das so oh mein Gott!
00:31:12: Das ist ja Rocket Science.
00:31:15: Ja und auch da wusste ich vieles noch nicht.
00:31:18: Ich habe dann...ich hab mir einen fetten Schinken-Fastbuch um das Kopfkissen gelegt und habe halt gelesen oder mich da ein bisschen eingelesen, um halt weiterzukommen und um zur Not den Leuten bei der IAK irgendwas zu erzählen, wovon ich selber keine Ahnung habe.
00:31:32: Meinst du nicht?
00:31:34: Es gibt so im deutschen Mittelstand noch Unternehmen, die genau dieses Fachwissen noch bräuchten um von fünf fünf auf zweitausend zu ächzen.
00:31:45: Also ich will nicht sagen dass es nicht ist.
00:31:47: also wenn man sieht auch heutzutage noch sehr viele Sachen die man gedacht hat das ich das mal sehen.
00:31:54: aber da würde ich sagen nein also ich hoffe nicht
00:31:58: Aber schon
00:32:00: klar So war es, um auf die Frage zurückzukommen.
00:32:04: Also ein, zwei Jahre nach der Ausbildung war ich in dem Bereich noch aktiv und man muss auch dann mal natürlich Glück haben.
00:32:14: Es war so um das Jahr zweitausendfünf, würde ich sagen.
00:32:19: War ein Kollege hatte eine Anmeldung, eine Registrierung für eine offizielle WM-Währschulung und also WM wäre der Hersteller für diese... Wirtualisierungswitzung.
00:32:33: Weltmarktführer mittlerweile...
00:32:36: Leider ist er leider gekauft worden von der Firma Broadcom, was den kompletten Markt so ein bisschen auf links gedreht hat.
00:32:49: Nun hat dieser Kollege allerdings kurz bevor er diese Schulungen angedrehten hat und es in die Schweiz gewechselt.
00:32:58: Ich hatte dann das Glück und habe quasi seine gebugte Schulung geerbt.
00:33:03: Und somit hab ich also meine ersten Schritte, ... ... im Jahr zwei Tausend Vier oder Zweitausend Fünf in der Virtualisierung gefasst.
00:33:08: Offizielle Schulungen.
00:33:09: Das heißt daraufhin war ich dann auch berechtigt die offizielle Zertifizierung zu machen... ...und war dann auch mit dem Kollegen noch viel unterwegs in diesem Umfeld.
00:33:20: Dann gab es dann sogenannte Storage-Systeme, Sahnsystemen, Lastsysteme wo ihre Firmen eben ihre ganzen Daten ablegen Schreitumdant, gespiegelt und so weiter.
00:33:30: Das war so
00:33:31: ein bisschen Name-Dropping machen was für Kunden du da hattest?
00:33:34: Kennt man auch welche von...
00:33:35: Also man könnte jetzt sagen das war früher eine Fiat Deutschland GmbH also mit Landscher wie sie alle heißen.
00:33:43: Das waren viele Jahre später nicht in dem Bereich kann man auch sagen ich war bei der Kommer Erzbank im sehr großen Projekt unterwegs.
00:33:53: Der Zusammenschluss damals Kommerzbank und Dresdner Bank, das war eines der größten, die Ende Projekt damals in Europa.
00:34:00: Dann hast du es angesprochen, die Scout-Gruppe damals in München also Autoscout in dem Fall...
00:34:06: Nicht die Schulrucksäcke?
00:34:08: Nein
00:34:08: nicht die!
00:34:09: Die
00:34:10: Autoscouts sind die
00:34:11: ImmuScouts.
00:34:12: Also die Autoscounts hier am zwanzig genau.
00:34:16: Ich würde sagen, das waren schon so große Global Player, eine Stufte für nur für die Volkswahlen meinen Blueprint schreiben über eine Virtualisierungslösung, für eine Desktopvirtualisierung.
00:34:30: Zumindest jetzt so auf Deutschland Bereich ist das da schon Bundesliga?
00:34:35: Also viel fetter gibt es ja auch nicht!
00:34:39: Ja, also du weißt ja ich bin da eher... Wenn wir von Fußball jetzt anfangen zu reden, dann bin ich ja lieber in der zweiten Liga unterwegs.
00:34:48: Aber so gesehen kann ich mich definitiv nicht beschweren.
00:34:51: Also so im Webungen sieht man nicht jeden Tag.
00:34:55: Dieses Gaut-Thematik war ein halbes Jahr.
00:34:59: Jede Woche bin ich nach München runtergeprättet.
00:35:03: War dann drei vier Tage dort im Hotel und bin wieder nach Hause.
00:35:06: Immer so ein bisschen aus dem Koffer gelebt.
00:35:10: Kommerzbank eineinhalb Jahre in Frankfurt.
00:35:15: Das waren definitiv schon meine Meilensteine und da hat man auch wahnsinnig viel gelernt, das Netzwerk enorm erweitert, wahnsinnige gute und coole Menschen kennengelernt mit denen wir heute noch in Kontakt stehen.
00:35:27: Ja.
00:35:27: also ich denke ja mal wenn du auf so einem Level dann operierst Triffst du natürlich zwangsläufig auch andere Leute, die eh nicht gut sind oder besser sind?
00:35:37: Absolut.
00:35:41: Und so ist es halt, dass man... Man muss nicht alles wissen!
00:35:45: Ich mein früher zu Zeiten ohne AI war halt immer so die Frage Du musst eigentlich nur wissen wo's steht.
00:35:52: Oder jetzt in unserem Umfeld wenn du das nicht kannst, ist es gut jemanden an der Hand zu haben, der es kann.
00:35:59: Also
00:36:00: vielleicht auch nochmal wichtig.
00:36:01: also am Ende dafür ist sie IT-Branche, das finde ich so an dieser ganzen IT-Branche eigentlich ganz cool.
00:36:08: Am Ende zählt halt dass es läuft.
00:36:10: Also da zählt jetzt weniger wer's letzten Endes Wer den Schalter umgelegt hat oder wer die Zeile Code geschrieben hat Sondern es zählt einfach dass es leucht und vernünftig ist
00:36:20: Absolut.
00:36:21: Und wenn
00:36:21: du derjenige Beste diese Lösung schafft in dem er halt ein riesig geiles Netzwerk von supercoolen Leuten hat Dann bist Du Obwohl Du Jetzt am wenigsten hinterher dann erfügt Kannst halt der springende Punkt gewesen, der diese Lösung herbeigeführt hat.
00:36:36: Und das ist in dieser Branche schon cool.
00:36:39: Da wird halt sowas sehr stark belohnt glaube ich ne?
00:36:42: Richtig!
00:36:42: Ja also kann man tatsächlich nicht tief so unterschreiben.
00:36:47: Also wie gesagt das war einer der Milestones würde ich sagen dass sich diese Schulungen quasi geerbt haben weil die hatten eine komplett neue Tür geöffnet.
00:36:56: Ich habe auch seit diesem Zeitpunkt dann quasi nur noch in der Virtualisierung und in der Data Center Infrastruktur Fuß gefasst und was natürlich so halt mit dazugehört, also Backup-Lösungen.
00:37:08: Und wenn wir jetzt schon zum Backup Lösung sprechen das war zur damaligen Zeit waren es Lösungen wie keine Ahnung Veritas backup exec arcsurf.
00:37:18: Das waren die Vorreiter in der Kundengröße wo wir aktiv fahren Legato Networker Reutadel Networker Ja, zwei tausend acht.
00:37:34: Also zweitausend sechs.
00:37:35: gegründet die Firma Wiem also nicht WM, sondern Wien und kam dann...
00:37:42: Ist das jetzt auch ein expliziter Hinweis an mich?
00:37:44: Weil ich das in der Fall schreibe.
00:37:46: Nein!
00:37:47: Sie sagten es ja die, also WM an sich ist richtig für eine virtuelle Maschine.
00:37:51: aber Wiem ist einer, also der Name natürlich schon aus Wm gemünzt auf eine virtuele Maschine?
00:38:02: Das ist ein
00:38:10: US-Konzert, glaube ich.
00:38:12: Früher muss man sagen Russisch, Schweiz, Bar und ja es ist jetzt natürlich ganz klar in den US Hand Private Equity Und ja.
00:38:33: Ist Peter Thiel beteiligt, vielleicht für alle die Bock haben zu investieren?
00:38:37: Nein,
00:38:39: nein!
00:38:40: Die Sache ist die... Wien hat vieles anders gemacht und einfacher.
00:38:45: Der Slogan damals war ItJustWorks und man muss es halt wirklich sagen Es hat einfach wirklich funktioniert.
00:38:53: Das ist auf der einen Seite gut gewesen, um in den Markt einzudringen als kleiner Player damals.
00:39:00: Gegen die Großen, gegen die Veritas, gegen eine Archsurf und wie sie alle heißen?
00:39:06: Da muss man ja auch wieder mal kurz einhaken und sagen so wie du das Glück hattest diesen VM oder Workshop zu erben von einem Kollegen, der in die Schweiz gewechselt ist Wo du dann ja irgendwann auch mal hinterhergewechselt bist.
00:39:24: Wir sprechen wir bestimmt gleich noch darüber.
00:39:28: War es diesmal so, wer hätte denn ahnen können?
00:39:34: Das diese kleine Software-Bude wie mal irgendwann die go to Lösung für diesen ganzen Backup-Kram ist?
00:39:44: Es hätte damals glaube ich niemanden erwartet.
00:39:46: Also die Lösung war damals schon gut und damals haben wir halt einfach darüber gesprochen, ja wir können damit super einfache wertvolle Maschinen sichern das können die anderen nicht so gut.
00:39:54: Dafür war Wien in dem Umfeld Wir sichern mal einen physikalischen Server.
00:40:00: also hier ist ein Blechbüchse.
00:40:02: Das konnten die noch nicht so Gut Die konnten noch damals noch gar nicht auf Band sichern gerade Deutschland, gerade Europa.
00:40:09: Wir wollen immer am Ende alles auf Band
00:40:11: haben.".
00:40:11: Hier ist es auf der Bandkassette, die lege ich mir unter das Kopf gießen.
00:40:14: Das ist heute teilweise immer noch so ein Rosikalz umgeben?
00:40:17: Und das ist
00:40:17: auch gut und wichtig!
00:40:19: Irgendwann konnte das wem, weil die Community, die Kunden es gefordert haben... ...und das Schöne an erweben ist einfach dass sie eben auf ihre Kunden und auf ihre Community hören.
00:40:32: Wie ein thematik.
00:40:33: da schließt sich dann der kreis was du vorhin angesprochen hast mit diesen hundert leuten weil ich bin kein alti profil einer von hundertleuten sondern man könnte sagen ich bin in dieser weenbubbleiner von hunderte leute.
00:40:45: können wir gerne darauf eingehen oder auch später?
00:40:47: ich habe noch den ganzen ans.
00:40:52: ja aber wie gesagt das ist so der der der fokus der meiner meine protokte oder meine lösungen gewesen.
00:40:59: Ja und es hat mir immer Spaß gemacht.
00:41:05: Das war schon Karriereistimmen, ne?
00:41:08: Absolut!
00:41:08: Also... So in dem Jahr
00:41:09: zum Jahr zwei Tausend Sechs oder zwei Taunen Acht hast du eigentlich dieses Tor aufgestoßen im Bereich ... das war dir damals vielleicht noch gar nicht so klar aber wenn man den Heute mal zurückkommt.
00:41:23: Das war, glaube ich dann so der Weg, der dann letzten Endes und da sprechen wir sicherlich über die Schweiz irgendwann auch mal in Frankfurt nach Microsoft geführt hat.
00:41:34: Ja also es ist so.
00:41:36: wie gesagt mehr dieser Kollege nicht gegangen hätte ich die Schulung nicht bekommen vielleicht werden alles ganz anders gelaufen.
00:41:42: ja Und diese diese Thematik das war tatsächlich schon nach der Schweiz Obwohl wir immer noch nicht gesprochen haben, aber ich komme aus der Schweiz zurück und fange bei einem sehr großen System aus in Deutschland an.
00:42:01: Was machst du in der Schweiz?
00:42:01: Also wann bist du in die Schweiz gewechselt?
00:42:04: Boah!
00:42:04: Ich müsste lügen.
00:42:05: Ich sage jetzt mal... Wann war das?
00:42:08: ... zwei Tausendvier vielleicht?
00:42:10: Ich muss es genau nachgucken.
00:42:11: Aber sagen wir mal so zwei tausend vier, zweitausend fünf.
00:42:14: Ich glaube
00:42:14: zur Telekom da, ne?
00:42:16: Zur Swisscom Ja also Swisscom ist quasi die Dispondent.
00:42:20: zur deutschen Telekom könnte man sagen Und wir haben dort die Swiss Exklusiv betreut, also die Swiss Airline in dem Fall.
00:42:30: Ich saß auch im Basel am Airport.
00:42:32: insofern war eigentlich auch nur sehr coole Zeit.
00:42:36: Viele Italiener im Team, viele Schweizer im Team... Nein gar nicht so viel Schweizer.
00:42:42: Schweizer waren die Chefs und die Italienen, die man
00:42:46: von den
00:42:46: Deutschen gearbeitet.
00:42:49: Ne, war aber noch eine sehr coolle Zeit!
00:42:53: Und als ich diese Tür geschlossen hat, dazu konnten wir tatsächlich nichts.
00:42:59: Das war eine politische Entscheidung.
00:43:01: nach fünf Jahren wurden diese Contracts mal ausgeschrieben.
00:43:04: War klar das die LA Systems also der Lufthansa IT-Konzern sich quasi er hat diesen Deal geangelt und somit war klar dass uns Stellen wegfallen.
00:43:18: Wir hatten die Option damals zu sagen bleiben im Konzern, aber dann wäre es halt irgendwie nach Bern, nach Zürich, wo auch immer gegangen.
00:43:28: Und ich habe dann tatsächlich die Form des Genutzz wieder in meine alte Heimat zu gehen und hab eben bei einem großen System aus angefangen kann man ja sagen, die Kennkom das ist keine Werbung jetzt.
00:43:39: Aber also habe ich irgendwann bei der Kennkom angefangen... Gibt's
00:43:41: auch einen Köln glaube ich ne?
00:43:42: Da da!
00:43:44: Gibt´s glaube ich auch einen köln
00:43:45: Die gibt´s gefühlt überall Das ist einer der dreiviergroßen Global Blair in Deutschland, was IT-System wollte angehen.
00:43:54: Und das Coole war da einfach... Also ich war eigentlich dafür angeplant, hey du machst VMWR, du machst STORBALT und Backup.
00:44:02: Alles cool!
00:44:04: Problem war nur mein damaliger Chef an dem Tag, als ich angefangen habe selber im Urlaub oder krank.
00:44:10: Ich weiß es nicht mehr genau.
00:44:12: Und bei diesem einen namenhaften Account, der Commerzbank ist eben quasi mein Vorgänger gegangen.
00:44:20: Der hat auch gekündigt, hat das System ausgewechselt...
00:44:23: Die erkennenen Muster!
00:44:26: Geht's den Leuten noch gut?
00:44:30: Sind die noch
00:44:30: gesund?!
00:44:31: Ich
00:44:31: hab lange nützt von ihnen.
00:44:35: Ja jedenfalls war dann so hey, hier wärs der Neuder, ja der Markus, der kann wie ahja ok alles klar, du gehst mal wieder raus zu Commerzbank wir brauchen da ihn Und eine kurze Vorstellung, ein kurzes Interview mit dem Kunden.
00:44:48: Dann war tatsächlich noch ein Kollege der Alex Thoma von damals wie M-Ware da, hat mich quasi technisch interviewt und hat mir so ein paar Fragen gestellt und dann war nach zehn Minuten klar das passt.
00:45:04: Und dann war ich am nächsten Morgen für einen halben Jahr bei der Commerzbank.
00:45:08: Ja und auch das war wie gesagt so ein Milestone weil ... Plötzlich bist du in so einer absoluten Enterprise-Welt, wo auch Geld keine Rolle spielt.
00:45:18: Also Lkwweise, Storagesysteme und Servicesysteme rankart worden.
00:45:24: Da hat einfach Geld keine Roller gespielt.
00:45:27: Und dann kann man auch einen vollen schöpfen.
00:45:30: So eine super spannende Zeit, Netzwerk auch ordentlich erweitert war gut.
00:45:38: In der Schweiz, wir waren jetzt bei der Kommerzbank und er kann kommen.
00:45:43: Und dann wurde es ja langsam auch noch mal in der Ecke spannender, ne?
00:45:49: Na ja, kann man sehen wie wir bilden.
00:45:51: also ich bin dann irgendwann nach der Kappau zu einem sehr kleinen System ausgewechselt.
00:45:56: den Namen kennst du auf Ja
00:46:00: aber auch das
00:46:01: genau Aber auch dass war Also er hat davor niemand gekündigt und das ist auch niemand, die unter der Erde gefallen wird.
00:46:10: Aber das war letztendlich auch ein Move aus meinem Netzwerk heraus.
00:46:16: also weil der eine kennt den, der andere kennt den und damals hat ein Kollege der Christian, Christian Drommel, den kennst du ja auch Der war schon bei der es wird und wir hatten immer wieder mal Kontakt, er hatte meine Frage im WM Bereich in Wien oder auch im Horizon also wie die Eibereich ja.
00:46:36: Wie das halt so ist wenn man gut miteinander kann dann kommen wir so blöde Sprüche so hey irgendwann wird zwar günstiger wenn ihr mich einfach einstellt.
00:46:45: Und so saß man dann irgendwann abends mal zusammen und mir wurde dann auch mal in Aussicht gestellt, hey zum einen wir bräuchten einen guten Konsultantin im Bereich.
00:46:54: du würdest da ganz gut reinpassen.
00:46:58: Und tendenziell würden wir dich auch sehen dass du irgendwann den Second or Third Level bei uns leidest als Head Off.
00:47:06: Das war tatsächlich so ein Thema wo ich gesagt habe das wird mich eigentlich schreizen wobei ich niemals Teamleiter bis dahin war.
00:47:14: Ja, also man muss das so jetzt rein professionell in deinem Bereich den du so bearbeitest in der IT, in diesem Virtualisierungsbereich.
00:47:25: Bist du in Deutschland dann schon an Projekten beteiligt die machen halt die Guten?
00:47:31: Also das sind so diese ich sag jetzt mal so der obere Teil dessen was da so anfällt und bist dann sehr bewusst in ein kleineres Unternehmen gewechselt für die Verantwortung.
00:47:47: Also ich glaube, die Kunststruktur bei denen sieht jetzt auch ein bisschen anders als mehr Mittelstand und Kanzleien und Praxen und so.
00:47:54: Also absolut das war alles ein wenig chaotischer.
00:47:58: aber man hatte natürlich in so einem kleinen Unternehmen... Wir waren damals also als wir angefangen haben, dreißig Leute, mittlerweile sind es gerade fünfzig oder sechzig.
00:48:11: Man hat einfach da natürlich die Möglichkeit noch so ein bisschen was zu bewegen, mitzuwirken als in so einem großen Konzern.
00:48:16: In so einem großem Konzernen bist du einfach innerhalb deines Teams bist du jemand, jeder weiß was du kannst oder jeder weiß wie er dich einsetzen kann.
00:48:25: aber innerhalb des Konzerts bist du halt Personal Nummer zweieinhalb tausend und da hast du halt wie gesagt im kleinen Laden da kannst du mitwirken, kannst du eigene Erfahrungen mit eindringen dann kannst du formen Und das war wirklich auch so ein Anreiz einfach.
00:48:46: Ja, außerdem ist mir ein sehr cooler Firmenwagen in Aussicht gestellt vorhin.
00:48:52: Ich
00:48:52: wollte den Opel nicht mehr und habe da stattdessen einen BMW genommen.
00:48:56: Auch das war sicherlich ein Grund.
00:48:58: Man war ja jung und ein BMW ist natürlich was anderes wie ein Opel.
00:49:05: Jeden Wann ist es natürlich auch finanziell?
00:49:11: Man will ja nicht nur irgendwann immer besser werden, sondern man will dafür auch mal entsprechend entlohnt werden oder ein wenig mehr bekommen für den ganzen Aufwand.
00:49:24: Für die extra Meilen, für mehr als eben nur nine to five.
00:49:28: Wobei man da jetzt auch schon sagen muss durch... Ich glaube mal die Swisscom hat jetzt so kacke auch nicht bezahlt und kann kommen, steht jetzt ja auch glaube ich nicht im Ruf schlecht zu sein.
00:49:41: Also wenn man jetzt mal guckt du bist IT System Elektroniker da bist Du ja verdienstmäßig dann zu dem Zeitpunkt ja auch schon raus gewesen also aus diesem Dunstkreis Und der S-Bit war so relativ lange glaube ich auch sogar
00:50:00: Ja, doch also in Summe knapp acht Jahre tatsächlich.
00:50:08: Und da ist dann aber auch zum ersten Mal was passiert wo du gemerkt hast ich muss ein bisschen aufpassen.
00:50:19: Also du warst ja immer so'n Typ so hab ich dich kennengelernt.
00:50:22: volle Pulle
00:50:23: Ja.
00:50:25: Volle Pulle, du hattest das auch gerade erzählt?
00:50:27: Du erwähntest so nebenbei drei Tage aus dem Koffer gelebt und dann mal von hier nach da... Man könnte jetzt sagen, du hast die Lunte vom beiden Seiten angezündet!
00:50:41: Dann hast du diese Verantwortung gehabt, wo du dachtest, dass du sie brauchst und dass du die haben willst.
00:50:49: Und dann kam es aber auch zu einem Punkt Wenn ihr darüber sprechen möchtest, können wir mal sprechen?
00:50:56: Find ich's ja sehr wichtig.
00:50:57: Wo du gemerkt hast... ...das verhält nicht schlimm dich eher!
00:51:01: Ja also man sollte da auf jeden Fall drüber sprechen und zu meinen es hilft auch.
00:51:07: Wir haben da schon privat ein paar Mal drüber gesprochen natürlich auch aber vielleicht hilft das auch anderen.
00:51:15: Man will natürlich innerhalb seines Jobs... Also ich sag mal unsere Generationen, ich weiß nicht wie es in der heutigen Generation so ist.
00:51:21: Aber man versucht was zu bewegen, was zu erreichen oder einfach Gas zu geben.
00:51:30: Vielleicht weil man etwas erschaffen will, weil man vielleicht unter dem Strich am Ende fünf Euro mehr auf den Konto haben möchte... Oder aus irgendwelchen Gründen!
00:51:40: Weil man sich selber was beweisen will und jemand anderem was beweise will?
00:51:44: I don't know!
00:51:46: Bei mir war es wahrscheinlich eine Mischung aus allem Ja und ich wollte so viel gerecht werden, aber auch mir selber.
00:51:52: Und dann geht man... ...auch wenn man es vielleicht gar nicht muss die extra Meile.
00:51:59: Man macht vielleicht mehr als man muss.
00:52:02: Man arbeitet von keine Ahnung acht bis siebzehn Uhr.
00:52:05: Aber man guckt vielleicht trotzdem abends nochmal neunzehnt Uhr aufs Handy.
00:52:10: Wenn man schreibt abend zum einzwanzig Uhr vielleicht doch noch mal eine E-Mail Dann bittet ein Kollege um halb zehn abends um Hilfe und dann lässt man den auch wenn man es nicht muss, weil vielleicht jemand anderes dafür da ist.
00:52:22: Aber ich weiß die Lösung!
00:52:24: Ich kann dem Kollegen schnell helfen also springe ich vielleicht ein und unterstütze ihn.
00:52:29: Und wie gesagt in den seltenen Fällen war da ein Muster hinter, sondern eher einen ich will.
00:52:36: Ich will helfen, ich will unterstützen ja aber Wenn du halt selber dann irgendwann zu kurz kommst Auch wenn du selber dafür verantwortlich bist, dann wird es dir irgendwann deine Gesundheit heimzahlen.
00:52:53: In Form von... Du weißt nicht mehr Gefühl was du gestern gemacht hast.
00:53:01: Du bist voll durch ohne mein Handy.
00:53:04: in Form von meinem Kalender kann ich dir nicht sagen wie meine letzte Woche aussieht.
00:53:11: Du bist permanent auf Standgas.
00:53:13: Also ich hab dann irgendwann auch einfach mal angefangen, diese typischen... keine Ahnung, Pushnachrichten oder diesen roten Bubbles auf dem Handy, dass mir die ausblende weil sobald ich auf meinem Mail-Icon irgendwie den Roten Bubble gesehen habe mit einer Zahl, dann hab' ich geguckt.
00:53:31: und viele Kunden, viele Kollegen, die verlangen nicht wenn sie abends um acht eine Mail schreiben das sie um acht Uhr fünf ne Antwort bekommen.
00:53:39: aber Ich kann dann nicht erst morgen darauf reagieren, also könnte ich schon.
00:53:47: Aber ich habe es trotzdem bis morgens dann im Kopf.
00:53:50: Also erledige ich das vielleicht gleich noch wenn ich's sehe.
00:53:54: und ja das ist sicherlich so eine Macke, so ein Problem auch bei mir.
00:54:00: Und ich hab da mit anderen Kollegen drüber gesprochen Da hört man natürlich auch oft, mach langsam.
00:54:07: Mach langsam!
00:54:07: Aber es ist gar nicht so einfach
00:54:08: zu machen.
00:54:14: Ich würde sagen ich habe zu dem Zeitpunkt rechtzeitig noch bemerkt.
00:54:21: Ich hab versucht ein wenig langsamer zu machen und mein Feld aber auch immer wieder in alte Buster.
00:54:26: Ja?
00:54:27: Aber ich bin an diesem Nennenwissen mal Burnout oder Depressionen... Ich habe sie umgetanzt.
00:54:38: Das Interessante, was dann ja passiert ist, du hast so den Zeitpunkt relativ offen mit umgegangen und hast das zu dem Zeitpunkt gemerkt und diese Wichtigkeit innerhalb des Unternehmens hat das überhaupt nicht berührt?
00:54:55: Also du warst jetzt nicht danach weil du weniger Zeit investiert hast oder mal Grenzen gesetzt hast, ja weniger wichtig, ganz im Gegenteil.
00:55:03: Also diese Relevanz innerhalb dieser Organisation hat ja eher dann zugenommen, bis du dann hinterher irgendwie gewechselt bist.
00:55:13: Aber also es war jetzt nicht so das von dieser Bereitschaft immer mehr zu geben als du eigentlich geben kannst wie deine Karriere abhängig gewesen wäre?
00:55:25: Nö!
00:55:28: Es ist so gesehen alles gut gegangen sowohl für mich als auch für den Arbeitgeber.
00:55:34: Es hat jetzt niemand irgendwie darunter gelitten, unter meiner Entscheidung irgendwie langsamer zu laufen oder in die andere Richtung zu gehen.
00:55:42: Oder auch mal nein zu sagen was selten bei mir der Fall war.
00:55:48: Jeder der mich kennt wusste eigentlich wie er damit umzugehen hat.
00:55:56: Das größte Problem war, war ich im Prinzip immer wieder selber.
00:55:59: Dass du versuchst wieder in diese alten Muster oder gar nicht versuchste und bist irgendwie automatisch wieder in die alten Musters reingerutscht.
00:56:06: dann sagst du wieder ey stop!
00:56:07: Mach mal langsam Ja
00:56:12: Dann passiert was interessantes.
00:56:16: Du warst ja auch noch eine Zeit lang bei der S-Bit AG Und zu diesem Zeitpunkt so
00:56:20: im
00:56:21: VMware Bereich In Deutschland sicherlich so einer DA Einer der Guguten, einer der ganz Guten kann man sicherlich so sagen.
00:56:33: Und dann tat sich für dich aber nochmal eine ganz andere Gelegenheit auf und das kam ja relativ kurz danach.
00:56:44: Das war... Ja also sagen wir mal vorhin habe ich gesagt die VOR-IT müsste jetzt so vier fünf Jahre alt sein.
00:56:53: dementsprechend ist es vier fünf jahre her Auch hier wieder ein Kollege, der irgendwann mal bei der SBET war.
00:57:01: Hallo David, Grüße gehen raus!
00:57:04: Ist ein wahnsinnig guter Microsoft-Konsultant aus München für den Lags nach München zu Microsoft zu wechseln.
00:57:16: Ich meine er hat auch erst im Azure Consulting angefangen und ja... Der hat mich irgendwann mal angetriggert und so, hey Markus.
00:57:24: Wie schaut es eigentlich aus bei dir?
00:57:26: So hast du noch Bock oder willst du mal was neues nach dem
00:57:29: Motto?".
00:57:30: Und er sagt ja, wir suchen bei der Microsoft irgendwie Azure Infrastructure Consultants.
00:57:36: So hieß das damals oder heute wahrscheinlich immer noch.
00:57:39: Und da sage ich zu ihm, ey David supergeil dass du da nicht denkst aber ich Eigentlich ist gar nicht so mein Ding weil du weißt selber ich bin der Wien Mensch, ich bin da wie Ember Mensch.
00:57:54: Das Stowage man ist so der on-prem Data Center Mensch.
00:57:58: Man sagt ja Punkt eins klaut es letztendlich auch nur irgendwo das welchen Zentrum woanders, wo er natürlich recht hat oder von jemand anderen und... ...das was du können sollst oder also was du innerhalb unseres Produktportfolios beherrschen musst das kann man lernen.
00:58:15: Aber deine Denke, deiner Arbeitsweise, die bringst du schon mit und die wollen wir.
00:58:21: Und also habe ich mir sehr gut... was hab' ich schon zu verlieren?
00:58:26: Also ich war zu dem Zeitpunkt nicht mehr so ganz glücklich bei meinem Arbeitgeber.
00:58:33: Deswegen ist man natürlich dann auch mal offen für solche Gespräche.
00:58:36: Es ist immer schön und einfach wenn die Gespräche von den potenziellen Arbeitgebern initiiert werden Du nicht in der Situation bist, dass du handeln musst.
00:58:46: Weil dann kannst du erst mal ganz entspannt anhören.
00:58:49: Und ich habe seinerzeit auch mit einem anderen sehr großen System aus Gespräche gehabt, auch geliebäugelt und wir wissen beide Seiten wissen das es immer noch sehr gut funktioniert hätte.
00:59:02: Da hätte ich nämlich genau das was ich jetzt heute wieder mache weitergemacht also Wien, VMware usw.
00:59:09: Also dieser ganze Data Center on-prem das ganze und brem geraffelt.
00:59:16: aber ja jetzt hast du mal einen fuß bei der microsoft was so die ersten gespräche geführt mit den bei dem potenziellen dienst mit dem potentiellen teamleiter.
00:59:29: da muss man vielleicht mal ganz kurz wir reden hier immer so so microsoft microsoft ist halt So im IT-Bereich, also sie werden jetzt regelmäßig keine Ahnung seit wieviel Jahren zum besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt und das ist eine Wahl die funktioniert halt über die Angestellten.
00:59:47: Also das ist halt so irgendwie vergleichbar mit für uns damals.
00:59:53: wenn ihr jetzt kreativ was wollt ihr auch Apple arbeiten?
00:59:56: Ich glaube schon vergleichba.
00:59:59: Das ist schon so.
01:00:01: heaven Wenn du ne Chance bekommst dann Ist das bei uns in der Generation schon irgendwie so, dass du dich dann die ganze Zeit mit dem Klammerbeutel pudern würdest?
01:00:09: Wenn da nicht mal zumindest mal versucht hättest.
01:00:12: Also das war schon so... Ja also damals zu arbeiten weil es war jetzt nie mein Ziel so.
01:00:19: oh ich will mal beim Mic gesorgt arbeiten aber dann hattest du plötzlich diese Option dazu.
01:00:25: Du hast dir die ersten Gespräche an Durchläufst.
01:00:31: trotzdem, dass das ganz normale Hiring den ganzen mal einen Hiring Prozess.
01:00:36: Das heißt ich muss eine Präsentation vorbereiten nicht über ein Microsoft Produkt sondern einfach über ein Projekt was ich zum Beispiel in meiner Welt gemacht habe aus dem Datacenter Bereich.
01:00:45: die durfte ich dann zwei Kollegen bei der Microsoft vortragen.
01:00:48: Die haben mich dann so ein bisschen interviewt.
01:00:50: Das hat auch gut gepasst und abends hab ich dann quasi schon von einem Kollegen gehört hey scheinbar hast du ganz gut performen.
01:00:56: ja Dann ging es halt so weiter in diesem Prozess noch ein bisschen mit HR gesprochen, die dann bist du einmal komplett durchleuchtet in so einem Riesenunternehmen.
01:01:06: Also du lässt dann auch so ein bisschen die Hose runter und sagst hey das sind meine alten Arbeitgeber da und da könnt ihr euch melden falls ihr irgendwie Fragen habt usw.
01:01:14: und sofort.
01:01:15: Und ja irgendwann...
01:01:17: Machen die das auch?
01:01:19: Ich habe zu den Leuten gesagt wenn euch irgendjemand anruft spritzt bitte nur Gutes über mich!
01:01:25: Hallo
01:01:26: Ich weiß es
01:01:26: nicht.
01:01:27: Scheint funktionierend zu haben, ja.
01:01:28: Scheinbar.
01:01:29: und dann hab ich da angefangen und ein Freund hier aus dem Ort hat mich morgens hingefahren weil ich habe natürlich meinen alten Firmenwagen abgegeben, an dem Tag bei der Microsoft mine erst bekommen.
01:01:44: Ein Kollege hat mich also hingefallen und das war seinerzeit in Frankfurt Das Office.
01:01:52: für mich wäre, also trotz Homeoffice-Vertrag, das Office die Geschäftsstelle in Frankfurt gewesen.
01:01:58: Frankfurt am Messedurm.
01:02:00: Und im Messedurmen kennt man dieses schöne Hochhaus.
01:02:03: so ein bisschen aussieht wie dieser Stift mit der Pyramide auf dem Dach und da saßen wir da im vierzehnten Stock.
01:02:09: Das ist jetzt nicht so hoch aber das war schon sehr beeindruckend.
01:02:16: Ja, dieses komplette onboarding dieser komplette onboarding prozess war mega interessant.
01:02:22: Das war halt das war halt enterpreis weil die große welt alles international und super fancy alle menschen super lieb und dann hat man so die nächsten wochen monate auch so ein bisschen dieses.
01:02:35: Und es klingt jetzt vielleicht negativ aber ich mein ist gar nicht so.
01:02:40: dieses microsoft brainwash mitbekommen von Herr, du schläufst irgendwelche Onboarding-Programme.
01:02:51: Du siehst zwei Bilder, siehst du auf diesem Bild?
01:02:54: Der Typ der deinen Gammeltramotten rumläuft, den steckst du ganz normal menschlich in jenem Schuppler vor Urteilen.
01:03:01: und dann löst sich das Ganze auf und es ist halt klar dass das irgendwie Chefarzt ist, blablabla, alle Leute aus dem Krebsrei zu Nacht im Motto.
01:03:11: Ja also was ich mitbekommen habe... Das was du so erzählt hast, das zeichnete für mich von Microsoft jetzt was diese ganze Arbeitskultur da angeht ein völlig anderes Bild also dass man von außen als Konsument hat.
01:03:28: Ein super liberales Unternehmen wo Eigenverantwortung und Freiheit total hochgehalten werden.
01:03:35: Absolut!
01:03:36: Von deiner Erzählung hat mich schwer beeindruckt
01:03:39: Auch dieses komplette Onboarding an sich, also man ist dann in der riesen Welt.
01:03:44: Ich meine da reden wir nicht mehr über fünfzig Mitarbeiter oder fünftausend sondern mal keine Ahnung sechstellig weltweit.
01:03:51: und aber wie gesagt jeder ist hilfsbereit du hast sogar... Also du hast erst einmal ein sehr gutes Gehalt, mir sind wir eigentlich nicht drüber reden bei so einem Hersteller Aber du hast irgendwelche Ziele.
01:04:04: Das sind Ziele die messbar sind in Form von So und so viele Projekte, so und so viel Dienstleistungsumsatz bla bla bla.
01:04:10: Aber du hast auch Ziele zum Beispiel deine Kollegen, deine Mentoren oder einen Kollegen der mit dir anfängt zu mentornen ja?
01:04:20: Du hast vierteljährlich so ein one-on-one wo du aneinforderst von deinen Kollegen hey schreib was nettes über mich was gut kann ich mich selber verbessern was mache ich gut was mache schlecht und das ist einfach Das kennt man so nicht unbedingt.
01:04:38: Es hat
01:04:38: aber immer diesen positiven Touch, also es hat immer einen Optimierungsgedanken und dahinter steckt ja immer das, was ich von dir mitbekommen habe, ein sehr tiefes Wohlwollen.
01:04:53: Wie kann ich besser werden?
01:04:54: Wie kann anderen helfen, besser zu werden?
01:05:00: Ich hab am Ende... Das heißt natürlich, ich bin nicht mehr ein paar Microsoft.
01:05:04: Aber ich habe auch immer gesagt... Also Oton war nach dem Motto zu Deutsch es gibt sicherlich keine besseren Kollegen und kein besseres Betriebs-Thema als bei der Microsoft.
01:05:20: Und das ja.
01:05:23: also Das ist schon ein Standing, also ich fühle mich auch bei meiner jetzigen Firma Pudel wohl.
01:05:29: Aber das war schon einmalig muss man ganz klar sagen.
01:05:35: Nichtsdestotrotz!
01:05:36: Ich hatte supergeile Arbeitskollegen und einen Mega-Arbeitgeber.
01:05:40: Also auch was Sozialleistungen angeht keine Ahnung.
01:05:43: alle möglichen Goodies für Versicherungen Keine Ahnung, ich sage jetzt mal ganz blödsinn gesagt die haben den widmen dann im Programm wo du denkst hey mega gut ist das lohnt sich ja fast jetzt abzudanken für meine frau.
01:05:56: Also richtig gute Programme einfach auch auch für die Gesundheit für so well-being days.
01:06:03: wenn du sagst hey du kannst nicht dann mach halt einen tag auf uns und zu weiter um sofort.
01:06:08: Das weiß ich, ich glaube einmal ein Monat Meeting-Fire Freitag oder so.
01:06:13: Dass du einfach mal fokussiert an Sachen arbeiten kannst und nicht permanent gestört bist.
01:06:17: Also viele Sachen die dazu helfen dass man gerne also das man zum einen gerne arbeitet und zum anderen aber auch ja trotzdem noch erholt ist trotz des stressigen Jobs hat man selten
01:06:36: Aber dann warst du ja in diesem Paradies und es war halt so habe ich das jetzt nur wahrgenommen, während dieser Zeit.
01:06:51: Du hast das immer erzählt mit sehr viel Enthusiasmus und umso länger dieses Engagement bei Microsoft dauerte Umso größer war.
01:06:59: das ist aber, was du nie ausgesprochen hast.
01:07:02: Genau!
01:07:02: Also immer wenn du so erzählt hast... Ja die sind alle so nett und die sind super Supporte Und dann habe ich die ganze Zeit
01:07:11: Aber?
01:07:12: Das Aber kam nicht!
01:07:13: Genau!
01:07:15: Irgendwann
01:07:15: hat dann dieser altbekannte Freund, da haben wir gerade nochmal drüber geschworen Der hat dann irgendwann auch an deine Tür geklopft und gesagt hier stimmt was nicht
01:07:25: Genau, und das ist halt genau eben das Thema.
01:07:28: Also ich sag mal was hast du davon?
01:07:33: Wenn du die besten Kollegen hast den besten Arbeitgeber der sich um dich sorgt, der keine Ahnung alle möglichen Sozialleistungen für dich und deine Familie bereitstellt?
01:07:43: Du hast mega interessante große Kunden.
01:07:47: ja Ich meine dass sind alles Global Player in dem Bereich.
01:07:50: Ja, du hast möglichst alle Möglichkeiten Dich dahin zu entwickeln Aber das bringt dir alles nix, wenn du keinen Spaß hast an dem was du tust.
01:08:01: Und es war genau das Thema weil ich meine ich hab hätt' ich's nicht versucht, wären viele andere Türen nicht aufgegangen?
01:08:09: Ja aber ich hatte zu Beginn ja schon gesagt Ich war immer der On-Prem Mensch Immer der WM wär Mensch, immer der Wiener Mensch Und ich war nie groß der Microsoft Azure Mensch.
01:08:23: So und Microsoft hat mir alle Zeit der Welt gegeben, mich da einzuarbeiten, mich einzulesen, Schulungen zu machen, Zertifizierung zu machen die ich erledigt habe.
01:08:33: Aber unter dem Strich hab' ich gesagt hey irgendwann mal so dieser Morgen.
01:08:37: also man hat man nicht.
01:08:38: jeder von uns hat einen Morgen so.
01:08:40: oha heute hab ich eigentlich keinen Bock.
01:08:41: Ja?
01:08:42: So.
01:08:42: aber wenn aus diesem Ich hab heut mal kein Bock wird sondern ich will das nicht.
01:08:48: Mir geht's nicht gut dabei.
01:08:50: ja Nicht weil die Kollegen nicht cool sind, nicht weil der Kunde nicht cool ist.
01:08:54: Sondern es macht mir einfach keinen Spaß!
01:08:59: Ich will wieder das machen was ich früher gemacht habe und... Die einzige Rettung in dieser Zeit war mit dem Start bei der Microsoft.
01:09:08: Wir haben wie gesagt die Gründung auch von der Foyity.
01:09:11: Das heißt wir hatten uns eine Legentätigkeit da hier und so nicht Und das war immer so.
01:09:15: mein Lichtblick Da hatte ich halt meine hab ich mich in meiner Welt austoben können.
01:09:20: Das heißt jetzt nicht, dass sich jemand Binder sagt... Ich will meinen Wissen nicht erweitern.
01:09:26: Wegen wo ich will, jetzt kann man nix Neues im Azure Bereich zu lernen.
01:09:29: Nein!
01:09:29: Ich habe das gelernt aber es hat mir einfach keinen Spaß gehabt.
01:09:33: Ich wollte weiter in der Vienna-Welt leben und lernen.
01:09:38: Ja?
01:09:39: Du hast auch mal sowas gesagt, ich krieg das jetzt nach den Jahren als Zitat nicht mehr hin.
01:09:46: Aber was dir so ein bisschen gefehlt hat, war das Gefühl dass du den Unterschied machen kannst.
01:09:55: Es kann gut sein, dass ich das mal gesagt habe also ich wüsste jetzt selber nicht mehr aber es kann sicherlich auch so einen Punkt sein.
01:10:04: Also ein Riesenthema was sich schwierig fand.
01:10:08: aber das hört man bei vielen die plötzlich keine Ahnung.
01:10:11: die waren beim kleineren oder Mittelständler und fangen plötzlich dann im Enterprise an beim Global Player Und dann werden die eingestuft als senior level XY.
01:10:21: So, und ihr kennt sicherlich dieses sogenannte Imposter-Syndrom?
01:10:28: Also ich wurde als Senior eingestellt nicht weil ich jetzt der Senior im Microsoft umfeld bin sondern von meiner Denk, von meiner Datacenterfahrt und bla bla bla.
01:10:36: So und da gab es aber irgendwelche Junior Consultants unter mir, die seit fünf Jahren mit Azure arbeiten.
01:10:41: Die haben das Ding hoch und runter gespielt, die haben den Endgegner besiegt.
01:10:45: Die wissen alles und ich weiß nichts.
01:10:47: Und da denkt man so, wie kann das sein?
01:10:49: Der ist zwei Level unter mir, der verdient keine Ahnung.
01:10:54: Weniger weiß viel mehr und ich komme hier vor wie ein Bedrüger.
01:10:59: Ich werde für was bezahlen, was ich überhaupt nicht leistend.
01:11:03: Damit muss man auch erst mal klarkommen.
01:11:06: Das ist als Imposter-Syndrom bekannt.
01:11:11: Das heißt jetzt nicht, dass man das ist.
01:11:12: Aber man denkt es.
01:11:14: Man denkt ich habe mich irgendwo reingemogelt und aber wie gesagt ich kam damit nicht gleich.
01:11:21: Ich kann damit nicht klar, dass mir keinen Spaß macht und meine Rettung war immer in Anführungszeichen meine Kunden außerhalb der Microsoft Arbeitszeit vielleicht an einem Freitagabend vielleicht am Wochenende Und da hatte ich noch ein bisschen Spaß.
01:11:38: Aber auch da hast du wieder was gemacht, was relativ mutig ist.
01:11:44: Also als du das erkannt hast, hast du dann auch die Konsequenzen gezogen?
01:11:50: Ja also man muss sagen mit jedem... es ist eigentlich so mit jedem, den ich schon mal gesprochen habe sei es mit der Frau und meiner besten Freundin Mit mit dir.
01:12:02: Ja, mit meinem Geschäftsfaden haben sie sagen alle hey Mensch du kannst auch Microsoft nicht verlassen das ist doch der Arbeitgeber.
01:12:11: Hab ich das auch gesagt?
01:12:13: Stimmt also ihr habt mir alle richtig gewissen gemacht.
01:12:15: ja so machen macht
01:12:18: noch
01:12:18: zwei drei Monate das geht schon.
01:12:21: es wäre sogar gegangen mein Teamleiter war mit mir happy die waren irgendwie alle happy nur ich war es nicht.
01:12:28: Dann sag ich, hey!
01:12:29: Ich will das so nicht mehr.
01:12:30: Wenn mich so weitermacht, dann gehe ich daran kaputt.
01:12:33: Mir geht es richtig scheiße.
01:12:36: Und da habe ich gesagt, nee, will ich nicht.
01:12:38: und die Lösung, die es für mich geben kann ist zu sagen... ...ich will wieder in meine alte heile Welt zurück.
01:12:46: Nicht weil ich mich in ein gemachtes Nest setzen will sondern weil ich Spaß haben möchte an dem was ich tue jeden Tag.
01:12:55: Ja und dann war's für mich klar Das ist die Konsequenz.
01:12:58: Ich werde gehen, hab quasi zum Hörder gegriffen und hat eins oder zwei Kontakten gescheit gesagt, so hey!
01:13:08: Und da hat man sich mal wieder an den Tisch gesetzt.
01:13:10: Die Hürde, die man dann im Kopf hat, die hat ja immer mit diesem Gefühl von Scheitern zu tun.
01:13:19: Keine Ahnung wie oft ich im Leben schalte.
01:13:22: Irgendwann verliert das an... verliert das an Schrecken, wenn man da ein bisschen mit umzugehen weiß.
01:13:31: Und was ich halt damals so bewundert habe war diese Konsequenz, mit der du selber einschätzen konntest wann für dich der Punkt erreicht ist einfach zu sagen Feierabend.
01:13:45: Also weil es ging dir zu dem Zeitpunkt wirklich nicht so gut und dass so dieses typische Du lebst.
01:13:53: ja, also das muss man dann auch mal so in deinem Freundeskreis arbeiten.
01:13:57: Ja viele in der IT und es war ja dann schon so dass du für viele auch deiner Freunde immer so das erreicht hast was was viele erreichen wollen.
01:14:07: Und die viele von denen haben wir noch nicht.
01:14:11: dieses Verständnis weil sie ja auch nicht in der Situation sind ist ja auch ein Vorwurf.
01:14:16: aber dass du dann sagst das ist ein geiles Unternehmen alles klar Für mich ist das echt der Horror.
01:14:24: Ja, also wie gesagt ich hätte mich da auch noch zwei vier Monate durchquälen können.
01:14:29: Ich habe auch auf wahnsinnig viel coole verzichtet.
01:14:34: Ich hätte dann auch irgendwie drei Monate und jetzt nochmal eine Aktienausschüttung gegeben, damit es da nochmal eine Prämie gegeben.
01:14:43: Geld kann man zwar immer gebrauchen aber nicht für die gesundheit.
01:14:45: unterleitet so und mit dem tag meiner kündigung.
01:14:49: das war wirklich ich sag jetzt mal so ganz blöd.
01:14:51: unterschrift war drauf war so in meinem kopf so.
01:14:55: Es ist gut es war gut,
01:14:57: also
01:14:57: ja
01:14:58: aber.
01:14:59: Aber wäre ich nicht hätte ich damals nicht den schritt gewagt von der microsoft zu bringen um das zu versuchen.
01:15:07: Werden freut mich niemals so entstanden.
01:15:11: Und und die Vorheit ist das ist ein Herzensprojekt.
01:15:14: Das macht einfach Spaß, ja?
01:15:17: Ich mache es wenn es anliegt, wenn die Kunden was haben.
01:15:20: ich mache auch vielleicht mal drei vier Tage gar nichts für die vor euch hin.
01:15:24: Aber mit dem Schritt auch wieder zurück in ich sage mal in meine Welt und das ist jetzt wie gesagt vier fünf Jahre her hat sich in meiner Business-Laufbahn, denke ich dann sehr vieles auskristallisiert.
01:15:39: Und das ist da wo ich jetzt heute quasi stehe.
01:15:45: Also auf der einen Seite muss man sagen du hast ja schon noch irgendwie nen Hauptjob und das heißt deine Selbstständigkeit is in ganz großen Anführungsstrichen eigentlich ne Nebentätigkeit, nen sehr gut bezahltes Hobby.
01:15:58: was zu dir günst?
01:16:00: Ja, tatsächlich zahlen wir uns gar nicht so viel aus.
01:16:03: Aber wir holen uns ab und zu irgendwelche Goodies und unsere Steuerberaterin fragt uns dann natürlich immer für was wir sowas wirklich brauchen.
01:16:13: aber das ist ein anderes Thema.
01:16:15: Hallo Finanzamt ja ich arbeite in meinem Hauptjob bin ich nur eine Halbtagskraft könnte man sagen.
01:16:25: Also ich arbeite bei der Freikon.
01:16:29: Freikonn ist erst mal ein System Haus, kein Zimmer, sondern System Haus mit Hauptsitzend in Freiburg also frei wie Freiburk, CONV Consulting, Freikohn deswegen.
01:16:41: Wir haben mehrere Standorte in Deutschland und zur Freikonne habe ich quasi auch wenn man auf mein Lebenslauf guckt schon immer Ja, schon immer eine Beziehung gehabt weil ich bin da jetzt wieder seit in diesen vier fünf Jahren aber wenn nicht die komplette Zeit zusammen rechnen müsste.
01:17:04: Gehen wir da bestimmt auch schon in zehn Jahre Freikon über Intervalle.
01:17:09: also bevor ich in die Schweiz gegangen bin war ich bei der Freikone.
01:17:13: Die Firma damals die mich nach Mannheim gezogen hat ist später eine Tochter von der Freikan geworden und dementsprechend Ja, ist das schon so mein Zuhause?
01:17:27: Die Freikon ist dieses Jahr vor den zwanzig Jahre alt geworden.
01:17:31: Und da mache ich interessanterweise genau das Gleiche wie auch bei der VIT.
01:17:36: und das war natürlich als sich damals für mich diese Microsoft-Entscheidung der Kündigung klar war und ich mit meinem heutigen Chef Bernd gesprochen habe sage hier du Bernd es gibt Also ich kann mir das sehr gut wieder vorstellen unter deiner Flagge zu arbeiten, aber es gibt so drei große Aber oder drei große Requirements meinerseits.
01:18:08: Dann sagt er ja gut lass mal hören und ist so.
01:18:10: also Punkt eins Ich würde gerne nur achtzig Prozent Arbeiten sagt da ist gar kein Problem.
01:18:14: Du hast halt nur acht Prozent gehalten machst aber trotzdem bestimmt hundert Prozent nicht so.
01:18:19: Ja also die achtzig Prozent sind okay Das ist kein Thema, können wir machen.
01:18:23: Wir haben auch einige die das so machen.
01:18:24: Okay alles klar!
01:18:27: Du
01:18:27: bist aber dann einer dieser Teilzeit-Assists ne?
01:18:30: Ich bin
01:18:30: ein Teil davon von Montag.
01:18:32: Du
01:18:32: bist aus kaltes Problems in Deutschland.
01:18:35: Auch das ja.
01:18:36: You have life balance und life work balance.
01:18:40: Unser Kanzler hat das gesagt.
01:18:41: Ja ich finde der Freitags Nieder ist.
01:18:45: Freitag ist er nieder.
01:18:48: Und dann sag ich, okay Punkt zwei ist, ähm.
01:18:51: Ich brauch keinen Firmenwagen.
01:18:52: Äh sagt er ja oder ich?
01:18:54: so, ja ich hab einen eigenen.
01:18:56: Wie du hast einen eigenen Firmenwagen?
01:18:57: Ja, Punkt drei ist, ich habe eine eigene Firma.
01:19:00: Ähh dann sagte er in welcher Branche ich?
01:19:03: so äh IT, Verratung, Datasenter, Infrastruktur, äh aber das ist genau dasselbe was du auch bei uns machen sollst.
01:19:10: So, jaa genau und da kommt vielleicht das Problem zustande.
01:19:15: Dann sagt er, es ist doch gar kein Problem wir bringst dir einfach die Kunden mit zu uns!
01:19:19: Nein,
01:19:20: das
01:19:20: sind unsere oder meine Kunden.
01:19:23: Aber ich kann dir folgenden Deal vorschlagen wir machen dort reines Consulting ab und zu Support.
01:19:30: Wir sind so klein dass wir das macht best Effort machen Und wir haben uns Expertise in folgendem Bereichen.
01:19:38: aber diese Kunden brauchen vielleicht auch mehr mehr aus Jenseits dieser Bereiche.
01:19:43: die brauchen auch mal Hardware die brauchen auf mal Software oder Lizenzen Und das machen wir nicht.
01:19:50: Ich kann den Kunden dann immer sehr gerne sagen, guckt doch mal bei der Freikon.
01:19:55: und somit ist da so eine Art Win-Win entstanden.
01:19:58: Es wird geduldet weil die Freikone auch mal was davon hat.
01:20:03: Da wird von uns schon vor IT Kunden ein großer Deal an Hardware bestellt oder Lizenzen erneuert.
01:20:13: Somit passt es auch.
01:20:15: Das Schöne ist dass beide Firmen Im Prinzip von meiner Freizeit Invest in dieser Wien-Thematik, auf die wir jetzt vielleicht gleich mal kommen können profitieren.
01:20:32: Ich habe mir wirklich überlegt wie leite ich denn davon jetzt über den letzten Teil unseres Gesprächs?
01:20:39: Weil... ...ich hab jetzt hier eingeleitet mit.
01:20:43: du bist einer in deinem Bereich der hundert bekanntesten oder besten Pros weltweit, das ist der Wienbereich.
01:20:53: Und wir haben jetzt die ganze Zeit verschwiegen was es eigentlich damit auf sich hat und vielleicht erklärst du mal wie wissen jetzt was Wien ist?
01:21:01: Das haben wir vorhin einmal ganz kurz angerissen.
01:21:05: aber was hat es mit diesen hundert Aufsicht?
01:21:07: und wieso sieht man überall wenn man dich jetzt sieht überall irgendwie den Vanguard Schriftzug.
01:21:16: Ich hole ein bisschen aus und zwar ich habe gesagt, die Wien.
01:21:22: Der Software Hersteller für alle möglichen Backup Lösungen im Datacenter Bereich auch in der Cloud gehören eben nicht nur auf sich selber sondern eben auch ganz stark auf ihre Kunden oder auch auf ihre Community.
01:21:37: sie haben eine wahnsinnig starke Community von vielen Leuten von anderen Technikern von anderen Partnern von anderen Kunden von irgendwelchen Leuten die Probleme haben.
01:21:47: Da gibt es öffentliche Foren, da schreiben sie rein, irgendjemand antwortet zu jeder Tag und Nachtzeit.
01:21:53: Und das ist eigentlich schon mal eine ganz coole Geschichte!
01:21:56: Vor vielen Jahren wurde ein sogenanntes Wien-Wengard-Programm gegründet – ein Community-Proogramm.
01:22:08: Damals waren das glaube ich nur dreißig Leute weltweit.
01:22:11: also man musste sich aktiv bewerben die in dieses exklusive Programm aufgenommen wurden.
01:22:18: Und das wurde mit der Zeit erweitert, auf irgendwann Fünfzig Leute, dann kamen dann irgendwann neben den Vanguard, kamen so genannte Legends dazu und dann noch sogenannte MVPs.
01:22:31: Jetzt muss man dazusagen, Externe also Partner Kunden irgendwelche Privatleute, die irgendwas für die Community tun können sich als Vanguard bewerben.
01:22:47: Als Legend wird man ernannt, also wenn man ganz viel im Community Forum an Beiträgen macht unterstützt oder im sogenannten Research and Development Forum unterstützt, Beiträge und Lösungen publiziert was auch immer.
01:23:02: Also die extra Meile quasi geht.
01:23:04: ja das kann man als externe erreichen und ein MVP Status kannst du nur als Wien Mitarbeiter selber werden.
01:23:13: Dafür können die Mitarbeiter wiederum keine Bengards und Legends werden.
01:23:18: So, irgendwann ist dieses Programm also zu... ...einhundert Leuten herangewachsen?
01:23:23: Jetzt könnte man sagen... Ähm, keine Ahnung.
01:23:27: ich sage jetzt einfach mal... ...dreisig Bengards, dreihunddreißig Legends und... ...vierunddreiig MVPs.
01:23:33: Und diese Personen bilden die sogenannte Wien-Einhundert Community.
01:23:37: Ja!
01:23:40: Als ich vor... vier Jahren, vor drei Jahren mit einem Kollegen in Fort Lauderdale war geschäftlich auf einer Wien on.
01:23:58: Das ist die Hausmesse.
01:24:02: Sieht man also als ganz normale Teilnehmer und Partner, sieht man die alle rumrennen?
01:24:07: Diese Vengas, diese Legends und die werden gefeiert wie ein irgendwelchen Rockstars.
01:24:12: Keine Ahnung, während das normales Funksvolk in den großen General Session läuft und irgendwo links am Brand hinten Platz bekommt dürfen die Vengars...
01:24:20: Das fand's so geil!
01:24:22: Das fand Markus geil!
01:24:23: Also das ist ja mega!
01:24:25: Und viele kannte man natürlich schon weil man die auf allen Mögen messen sieht.
01:24:28: Die machen Vorträge, die haben irgendwelche Rocks, die seht man in irgendwelcher Videos, in irgendwelschen Shows.
01:24:35: Man darf das nicht unterschätzen, also das ist ja ähnlich.
01:24:39: viele von vielen IT-Unternehmen.
01:24:42: Es ist völlig egal welche in dieser Größe haben genau solche Community-Programme und zeichnen damit Leute aus, ob es irgendwo heißt so bei Evangelist oder zum Beispiel bei Adobe die dann wirklich so gut sind in ihrem Bereich dass sie von dem Unternehmen wirklich nach vorne gestellt und gefördert werden, weil sie sich so um die Community und die Akzeptanz und die Weiterentwicklung dieser ganzen Produkte verdient machen.
01:25:09: Also das ist schon ein wichtiger Faktor in dieser Gesamtkommunikation und in der ganzen Community-Kommunikation von solchen Unternehmen.
01:25:18: Genau!
01:25:19: Und ja ich sage halt zu meinem Kollegen hey Mensch also... da mal in das Programm reinzukommen.
01:25:25: Das wäre noch ein Ziel, aber wie kommt man da rein?
01:25:31: Und zu dem Zeitpunkt, du weißt es, haben wir darüber gesprochen, ich will mehr machen und etwas mehr Visibilität erzeugen.
01:25:40: Jörg lass uns mal einen Blog starten.
01:25:44: Da habt ihr mir auch stark oder auch du geholfen mein Blog im Backend bereitzustellen und ich habe dann mal angefangen so die ersten zwei Artikel zu posten, mit ein bisschen Blödsinn drin.
01:25:58: Irgendwann war mit Houttuartikeln in Wien umfällt.
01:26:02: In der Zwischenzeit hab' ich innerhalb der Wien Community immer mehr Beiträge geschrieben Und ich weiß es war... Irgendwann mit der Vierundzwanzig, dann kommt morgens eine Mail rein.
01:26:18: Ich bin gerade im Kunden und mit meinem Kollegen Sebastian, mit dem ich auch da ein For-Lorder-Dale war, den ich gesagt habe, hey einmal in dieses Programm reinzukommen, das wäre was!
01:26:28: Und ich bekomme morgens ne Mail von der Mehdi und die Mehdi ist Community Managerin bei der LIEM und so nach dem Motto Hallo Markus, schönen guten Morgen und herzlich willkommen im LIEMMEINWUNDERT als Legend.
01:26:42: Und dem Moment darf ich erst mal so, was ist jetzt hier los?
01:26:47: Was passiert ihr gerade?
01:26:49: und dann hast du plötzlich viel mehr Zugriff im Vorderum.
01:26:52: Du siehst irgendwelche internen Bereiche.
01:26:55: Dann wird da von irgendeinem Anbildssystem gesprochen mit Green Yellow Red Content also Red ist halt.
01:27:01: wir haben irgendwelchen Internas Abcoming Features wo wir nicht drüber reden dürfen.
01:27:05: Geld erst ab einem gewissen Zeitpunkt Grün dürfen wir reden.
01:27:09: Also du hast Insiderinformationen gehabt, die dich wie deine Firma, die deine Kunden weiterbringen können.
01:27:16: Ja?
01:27:16: Du hast einen direkten Quart plötzlich zum Produktmanagement gehabt.
01:27:20: Du hast ein regelmäßigen Austausch mit dem Produktmanagement.
01:27:24: Du kannst auch, ich sage jetzt mal auf kurzen Dienstfähige immer den Teamsanträgern so nach dem Motto Hey, hey Produktentwickler!
01:27:29: Wie läuft denn das?
01:27:30: Du musst nicht unbedingt den Weg über irgendwelche offiziellen Stellen gehen.
01:27:36: Und das war schon krass.
01:27:37: und ich habe zu dem Zeitpunkt der auch gesagt, hey jetzt ist es passiert.
01:27:40: Ich weiß zwar nicht wieso Der Block muss jetzt offiziell gelauncht werden.
01:27:47: Er muss raus, er muss progiet werden.
01:27:48: und dann ging das halt so weiter und ich hab seit diesem Zeitpunkt eigentlich noch wesentlich mehr gemacht als davor in und für die Community.
01:28:02: Und jetzt ist es so, die Legends werden zweimal im Jahr ernannt.
01:28:06: Im ersten Halbjahr und im zweiten.
01:28:08: Ich kam im zweiten halbjähr dazu... Also du bist jetzt einer von einhundert Leuten!
01:28:16: Und ich war in diesem Intake, glaube ich, einer von zwei neun in dem Programm.
01:28:22: Auf der einen Seite denkst du halt erstmal
01:28:24: so,
01:28:24: ey mega geil, auf der anderen Seite weißt Du aber?
01:28:28: Da ist ja wahrscheinlich dafür irgendjemand anders rausgeflogen.
01:28:32: Und dann hieß es plötzlich, die wurden alle abgefeiert und viele so, hey Markus herzlich willkommen im Programm.
01:28:39: Ich sag mega geil!
01:28:40: Die begrüßen mich auch voll lieb und so.
01:28:44: Ja wir sehen dich ja dieses Jahr in Berlin.
01:28:48: Wir kommen einmal ein Jahr zusammen.
01:28:51: Dieses Jahr ist der sogenannte NIEM-Einhundert sammelt in Berlin Und ich sage okay, das ist ja cool.
01:28:57: Wie läuft es?
01:28:58: Wir werden alle eingeflogen, Hotels halt alles divim Es gibt ein Haufen Zweck und Trophäen und Besäufnissen und so weiter.
01:29:05: Und natürlich auch viel Insider-Austausch viele Sessions usw.
01:29:09: Ja ja sicher!
01:29:10: Nein natürlich!
01:29:12: Ich sage gut dann fahre ich da mit dem Auto hin, wieso fliegst du nicht?
01:29:15: Das zahlt doch alles divm oder was?
01:29:17: Okay gut aber ich bin im Autor hoch.
01:29:21: Wie gesagt einige kannte man schon und viele andere aus den Staaten, aus Neuseeland.
01:29:29: Die waren halt plötzlich, hey Markus schön dass du dabei bist!
01:29:31: Die waren einfach alle offen.
01:29:33: Das war die ja einfach wie eine Familie plötzlich Und gut für mich war... Also
01:29:41: die gibt es tatsächlich weltweit.
01:29:44: also muss man mal zu sagen das folgt natürlich immer so ein bisschen So diesen wirtschaftlichen Ballungszentren.
01:29:52: Also man muss sagen, gerade die Staaten natürlich Brasilien wahnsinnig stark vertreten aber Europa und gerade Deutschland sind einer der stärksten Märkte.
01:30:04: Du kannst gerne verlinken auf mein Blog.
01:30:06: ich habe als Community Projekt mal diese sogenannte WIMEIHR HUNDERD WORLD MAP erzeugt das heißt ihr seht dort live wo mir einhundert Leute alle sitzen Mittlerweile noch ein bisschen erweitert, um die sogenannten Usergroup-Lieder.
01:30:21: Also es gibt dann Usergroups in jedem Land und sie unterstützen auch so diese Community ein bisschen.
01:30:27: Und ich habe das halt auf meinem Blog als Communityprojekt veröffentlicht.
01:30:31: Ja,
01:30:32: ich packe das meine Show Notes.
01:30:33: Ja sehr
01:30:33: cool!
01:30:34: Vielen Dank!
01:30:34: Dann können Sie was mal angucken... Man muss aber auch damals ergänzen dass Du da ja schon sehr viel Zeit rein investierst.
01:30:48: Also das ist halt qualitativ hochwertiger Content, es geht um zum Beispiel den Berichte über bestimmte Updates.
01:30:58: du nimmst dir die Zeit testes viel vorher schreibst dafür irgendwelche Guides bewertest halt irgendwelchen Dinge und Das kostet natürlich sehr viel zeit.
01:31:11: aber dass so ein Ja, das ist so ein riesen Hobby von dir.
01:31:17: Und
01:31:17: dann gibt es natürlich auch eine Sache... Du hast an einem Buch mitgewirkt!
01:31:23: Das war so das letzte Projekt?
01:31:26: Ja, tatsächlich und zwar jetzt muss man dazusagen.
01:31:30: also ich habe dieses Buch nicht geschrieben aber wir haben jemand in der Community, der fühlt auch schon ewig und immer dabei Chris Childerholz der Name ist Kanadier Schon mehrere Bücher für Wien Backup Replication publiziert.
01:31:47: Nennen sich dann Mastering Wien back up replication, das meuste Buch in der Version dreizehn und er hatte also version dreizehn muss man dazu sagen kam letztes Jahr im September auf den Markt im November dann für die Windows Welt und hat eben ein buch geschrieben.
01:32:08: Das wurde jetzt getaftlicht, ich meine im April.
01:32:12: Und er hat letztes Jahr schon gesagt hey, erst wieder ein Buch schreiben und wer hätte denn Interesse als Technical Refewer zur Verfügung zu stehen?
01:32:23: Ich habe ihn halt darauf angeschrieben, sag hey, pass auf!
01:32:26: Ich hab sowas noch nie gemacht.
01:32:27: Also ein buchtechnisch refewed Buch habe ich schon mal gelesen aber Somalbücher und so... Und ja, okay.
01:32:38: Gut und irgendwann kam dann von ihm die Info.
01:32:40: Hey Markus, hast du noch Interesse?
01:32:41: Ich stelle ja klar.
01:32:42: Ja gut ok, dann geb mir mal deine anderen Kontaktdaten, dass sich der Verlag kontaktieren kann.
01:32:49: Daraufhin hat sich der verlag bei mir gemeldet, die Rahmenparameter abgesteckt.
01:32:55: wie das läuft, wie so was funktioniert, weil wie gesagt ich habe sowas noch nie gemacht.
01:32:59: Dann hieß es halt alles klar, wenn du das machst, dann bist du dafür jetzt nicht irgendwie groß entlohnt.
01:33:04: Also du machst das für Ruhm und Ehre und für Rum-und-Ehrer.
01:33:10: Und ich krieg irgendwie natürlich ein Original-Exemplar, wow, das hätte ich mir sowieso gekauft!
01:33:18: Und ich habe irgendwie eine Subtripchen und kann mir alle möglichen Bücher bei dem Verlag auch jetzt runterladen... Aber mir ging es tatsächlich darum zu sagen, hey da bei sowas mal mitzuwirken oder auch jemand aus der Community wie den Christ dabei zu unterstützen und vielleicht auch am Ende so einen kleinen Absatz in dem Buch über mich zu lesen.
01:33:40: Das wäre irgendwie schon ganz witzig und cool.
01:33:43: also sehr gut machen wir mal was kann schon schief gehen?
01:33:48: Und dann ging das halt irgendwann los um die Kollegen von dem Verlag von der Pakt ist der Verlag haben wir dann ich sag mal so im Schnitt Einmal die Woche ein Kapitel geschickt, wie wir reden in Summe über dreizehn Kapitel.
01:34:04: So jeweils um den sagen wir mal so grob vierzig Seiten und die solltest du halt lesen dann solltest Du halt Anmerkungen dazu machen.
01:34:13: das war dein Wörth Format.
01:34:15: es heißt ich konnte auch direkt über die Kommentarfunktion sagen hey Das ist gut, das ist schlecht.
01:34:21: Einiges war auch technisch falsch vielleicht nicht auf dem Außenstand.
01:34:25: dann hat der Chris geschrieben es sind acht aber der richtige Wert sind zwölf oder von irgendwelchen Features.
01:34:32: und dann ergänzt man das entweder weil man weiß oder sagt hey da passt irgendwas nicht.
01:34:38: ich gehe jetzt in mein Lab und stelle das technisch nach.
01:34:40: also ich selber Meist nicht, ob ich es vielleicht sogar zu viel gemacht habe.
01:34:45: Ich hab's nicht einfach nur überflogen, sondern ich hab gewisse Werte wo ich nicht sicher war auch nachgestellt um dann ganz klar zu sagen ne das ist eben nicht acht, sondern zwölf und das kostet halt wahnsinnig viel Zeit.
01:35:00: Ich darf mich glücklich schätzen dass meine Frau mir diese ganzen Sperrenzien... mir da den Rücken frei hält, weil ich sage dann halt auch du Schatz.
01:35:11: Ich muss irgendwie bis übermorgen das Kapitel noch durcharbeiten und es ist halt nicht einfach nur vierzig Seiten lesen sondern nach drei Seiten.
01:35:20: Da passt was nicht.
01:35:21: Dann gehst du ins Lab, dann investierst du wieder in eine halbe Stunde und stellst uns nach, dann schreibst du so als Kommentar mit rein usw.
01:35:27: Und sofort.
01:35:29: So hat sich das halt über drei, vier Wochen bezogen.
01:35:32: und ja letztendlich... habe ich am Ende hier in einem Buch liegen.
01:35:36: Es steht ein kleiner Absatz über mich drin, also ich bin wahnsinnig happy es gemacht zu haben.
01:35:42: Ich glaube, ich würde das auch noch mal tun aber es hat wahnsinnige Zeit gekostet.
01:35:48: Aber ja, hat natürlich auch den schönen Effekt.
01:35:50: Ich hab dieses Buch quasi schon gelesen im Vierteljahr bevor's rauskam.
01:35:57: Ich muss gestehen und jetzt nicht das komplette Fertige Buch nochmal gelesen, weil ich bin jetzt bewusst nur hergegangen und in jedem Kapitel... Ich habe ja noch die Word-Version.
01:36:08: Also ich bin also in jedem Capitel wo ich Anmerkungen gemacht hab, her gegangen und habe geguckt wie wurden meine Anmerkung übernommen?
01:36:16: Und das Schöne ist wirklich, sie wurden eins zu eins übernomen.
01:36:20: Das heißt ich konnte mein Beitrag dazu leisten dass das Buch so wie es jetzt ist erschienen ist.
01:36:28: Und das ist eine schöne Sache!
01:36:31: Ja, wir verlinken das Buch.
01:36:34: Wenn sich jetzt vielleicht mal einer aus der Wehem-Community hier auf diesen Podcast verirrt.
01:36:39: Wir verlinken noch einmal
01:36:40: in den Show... ja absolut!
01:36:42: Wir verlinkten das mal in den Shoutouts to Chris.
01:36:47: Ich denke nicht dass er jetzt diesen ganzen Podcast auf Deutsch hört.
01:36:55: Aber das ist eigentlich ein schönes Schlusswort weil Wir haben ein Happy End erreicht, ne?
01:37:04: Ich glaube die große Lehre aus solchen Geschichten ist einfach.
01:37:12: erstens es geht nichts darüber über lebenslanges Lernen.
01:37:16: Ich glaube das ist unheimlich wichtig wenn man fit bleiben will und glücklich im Job sein will.
01:37:25: Das Lebenslanges lernen ist sehr wichtig Und auf der anderen Seite.
01:37:30: manchmal ist das Herz viel, viel wichtiger als Karriere und Geld.
01:37:36: Absolut!
01:37:39: Da muss man das machen was einem Spaß macht und wenn es die Teilzeitregelung mit dem eigenen Unternehmen ist.
01:37:46: Gerade was das eigene Unternehmen angeht kann ich sehr gut nachvollziehen.
01:37:51: Danke!
01:37:52: Ich danke dir für deine Zeit.
01:37:56: Nachdem wie lange dieser Podcast dauert, haben wir ja vielleicht in zehn Jahren nochmal die Gelegenheit um mal zu besprechen was so in der Zwischenzeit passiert ist.
01:38:04: Sehr gerne!
01:38:04: Wir messen daran sind wir ja noch relativ jung und haben noch ein paar Tage Zeit um berufstechnisch noch vieles zu erleben.
01:38:11: Nicht nur beruftechnisch sondern wir beide natürlich
01:38:14: sehr gerne.
01:38:15: Absolut!
01:38:16: Ich danke dir für diese Zeit, Markus.
01:38:18: Danke ja!
01:38:18: Und danke für deine spannende Geschichte und vor allen Dingen für deinen offenen Worte.
01:38:23: ich glaube das ist für ganz viele Leute die ähnliches erlebt haben auch in ihrem Beruf so wie ich zum Beispiel und ganz viele andere sehr spannend und sehr aufbauend.
01:38:35: Vielen Dank alles Gute.
01:38:36: jetzt wirst du cut man.
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